Eröffnung des ehemaligen Schlemmermeyer-Stands am Viktualienmarkt

| Gastronomie Gastronomie

Wenige Wochen nach der Bekanntgabe, dass der ehemalige „Schlemmermeyer“ Stand am Viktualienmarkt an den Münchner Gastrounternehmer Manfred Kneifel neu vergeben wurde (Tageskarte berichtete), ist der neue Stand nun eröffnet worden. Seit der ersten Dezember-Woche können Kundinnen und Kunden beim neuen „Schlemmen am Markt“-Stand wieder Bratwurst, Wurst- Schinken- und Fleischwaren einkaufen. 

Die bisherigen Mitarbeiter wurden übernommen und kommen zusammen auf 77 Jahre Erfahrung im Traditionsbetrieb. Auch die Zusammenarbeit mit den bestehenden Lieferanten wird fortgesetzt, so dass zur Wiedereröffnung das bestehende Sortiment des Feinkosthändlers für Wurst-, Schinken- und Fleischwaren sowie eines Imbisses fortgeführt werden kann.

„Wir freuen uns sehr, dass wir den Traditionsbetrieb nur wenige Wochen nach dem Zuschlag durch die Stadt München bereits wieder eröffnen konnten“, so Manfred Kneifel. „Mit den bestehenden Mitarbeitenden und Lieferanten bieten wir unseren Kundinnen und Kunden Beständigkeit im Angebot und Service. Das ist uns sehr wichtig für unser Ziel, den Betrieb langfristig zu erhalten und in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu führen.“

Neben dem Fokus auf Kontinuität sollen im neuen Jahr auch weitere Schritte mit Blick auf Regionalität und Nachhaltigkeit folgen, so dass der Fokus zukünftig noch stärker auf regionalen, münchnerischen Produkten liegt und heimische Produzenten eine Plattform erhalten. Darüber hinaus soll in weiteren Schritten durch Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, der Einführung umweltfreundlicher Verpackungen, verbesserter Energieeffizienz und nachhaltigen Produkten angestrebt werden, mit dem Betrieb am Münchener Viktualienmarkt ab 2024 klimaneutral zu werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.