Essen per Laufband: McDonalds testet Roboterfiliale

| Gastronomie Gastronomie

Der US-amerikanische Fast-Food-Konzern McDonalds testet in einer Filiale im US-Bundesstaat Texas ein neues Konzept. Wer Verkaufspersonal sucht, ist hier falsch. Stattdessen werden die Kunden von Robotern bedient. Die Bestellung erfolgt elektronisch über eine App oder einem großen Touchscreen-Kiosk.

Ein TikTok-Video zeigt die außergewöhnliche Filiale in Fort Worth, die von einem Franchise-Nehmer betrieben wird und offiziell als Test-Restaurant gilt. In dem Video ist zu sehen, dass auch der Drive-In-Schalter vollkommen ohne Personal auskommt. Stattdessen wird das Essen über ein Laufband und eine Metall-Schublade serviert. Menschliches Personal gibt es hier nur noch in der Küche, die für die Kunden nicht eingesehen werden kann.

Wie das Heise online berichtet, testet das Fast-Food-Unternehmen im Rahmen seiner Wachstumsstrategie namens "Accelerating the Arches" neue Konzepte. Die Filiale richte sich primär an Abholer und Lieferanten, sagte McDonalds gegenüber dem US-Magazin Newsweek. Der Franchisenehmer erklärte zudem, dass sich die verbliebenen menschlichen Mitarbeiter ganz auf die Zubereitung des Essens konzentrieren könnten. Dass McDonalds nebenbei auch Personalkosten einsparen könnte, dürfte für den US-Konzern wohl ebenfalls interessant sein.

Bei den Kunden im Netz gehen die Meinungen über die Roboter-Filiale unterdessen auseinander: Während einige kein Problem mit dem Konzept haben oder sogar Vorteile sehen, fühlen sich andere abgeschreckt von dem vereinsamten Ort.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.