Europa-Park eröffnet Mitarbeiterrestaurant mit Zentralküche

| Gastronomie Gastronomie

Der Europa-Park hat nach eigenen Angaben das neue Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. Das Gebäude umfasse 4.500 Quadratmeter und vier Stockwerke. In das Projekt habe das Familienunternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag investiert.

Die Bauzeit habe weniger als ein Jahr betragen. Das Mitarbeiterrestaurant und die Zentralküche bündeln mehrere gastronomische Abläufe des Europa-Parks in einem Gebäude.

Neubau vereint Mitarbeiterrestaurant und Zentralküche auf vier Stockwerken

Das Mitarbeiterrestaurant verfügt nach Angaben des Europa-Parks über 560 Sitzplätze im Innenbereich. Weitere 150 Plätze befinden sich auf der Dachterrasse. Insgesamt bietet die „Coasteria“ damit Raum für mehr als 700 Personen.

Täglich würden dort rund 1.200 Mahlzeiten an die Mitarbeiter ausgegeben. Die Speisenausgabe sei mehr als 40 Meter lang.

Zum Angebot gehören Frühstücksspeisen sowie täglich wechselnde Menüs mit Fleisch, Fisch oder vegetarischen Gerichten. Die Menüs umfassen nach Unternehmensangaben jeweils eine Tagessuppe und Dessertvariationen. Außerdem stehen Pasta-Gerichte mit verschiedenen Saucen auf dem Speiseplan.

Die sogenannte „FeelGood Theke“ bietet täglich wechselnde vegane Bowls an. Mehrere Mikrowellen ermöglichen es den Mitarbeitern zudem, selbst mitgebrachtes Essen aufzuwärmen.

Restaurant gibt täglich rund 1.200 Mahlzeiten an Mitarbeiter aus

Frederik Mack, Direktor Human Resources & Organisation des Europa-Park Erlebnis-Resorts, erklärte, mit der „Coasteria“ schaffe das Unternehmen für die Mitarbeiter einen Ort der Begegnung. Dort sollten Speisen und ein entsprechendes Ambiente für die Mittagspause bereitstehen. Die Investition sei aus Sicht des Unternehmens ein Zeichen der Wertschätzung.

Miriam Mack, Leiterin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements im Europa-Park, verwies auf die Resonanz auf die neue „FeelGood“-Station. Das Unternehmen wolle den Mitarbeitern dort täglich Bowls anbieten.

Neben dem Restaurant umfasst der Neubau Umkleide- und Duschbereiche. Nach Angaben des Europa-Parks stehen insgesamt 1.500 neue Spinde zur Verfügung. Zur Ausstattung gehört außerdem eine Spülanlage mit vollautomatischem Laufband und integrierter Nassmüllentsorgung.

Zentralküche verarbeitet jährlich 90 Tonnen Spaghetti für den Europa-Park

Im Erdgeschoss befindet sich auf rund 1.200 Quadratmetern die neue Zentralküche. Sie übernimmt nach Unternehmensangaben Aufgaben für die Gastronomie des Freizeitparks.

Dort würden jährlich 90 Tonnen Spaghetti für die „Coasteria“ und den Europa-Park verarbeitet. Die Zentralküche versorge damit gastronomische Angebote für die Besucher.

Charles Botta, Direktor Mack Solutions, Mitglied der Geschäftsleitung des Europa-Parks und Verantwortlicher für Planung und Bau des Betriebsrestaurants, erklärte, bei der Planung seien die Anforderungen der Zentralküche, der „Coasteria“ und der Umkleidebereiche zusammengeführt worden. Das Gebäude sei drei Wochen vor dem geplanten Eröffnungstermin fertiggestellt worden.

Europa-Park setzt Wärmepumpe und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ein

Für die Erzeugung von Wärme und Kälte setzt der Europa-Park nach eigenen Angaben eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ein. Die Belüftung und Temperierung des Gebäudes erfolge über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.