European Culinary Tour von Gronda: F&B-Netzwerk reist durch Europa

| Gastronomie Gastronomie

„Der Fachkräftemangel in der Gastronomie und Hotellerie kann gelöst werden, aber nur wenn auf europäischer Basis gedacht wird” – mit diesem Ansatz gründete Valentin Schütz 2016 das digitale Netzwerk Gronda. Köche, Servicekräfte, Barkeeper und Sommeliers können dort Videos und Bilder ihrer Arbeit mit der Community teilen und europaweit Jobs finden. Hotels und Restaurants ermöglicht das Portal, Talente über die Community zu rekrutieren. Mit dem neuesten Projekt, der European Culinary Tour, möchte Gronda nun dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken.

Ein Jahr lang wird das hauseigene Filmteam Europas Restaurants, Hotels und Bars besuchen und online einen Einblick in die Vielfalt der Branche geben. „Das Ziel dieser Reise soll natürlich einerseits eine tolle Inspirationsquelle für unsere User sein. Andererseits wollen wir besonders junge Talente aus Europa von den vielfältigen Karrieremöglichkeiten überzeugen und ihnen gleichzeitig aufzeigen, wie man seine beruflichen Träume in dieser Branche verwirklichen kann”, so Valentin Schütz weiter. 

Für diese Mission zeigt das Team, bestehend aus Kameramann Franz und Editorin Marlene, vollen Einsatz. Durch Europa fahren die beiden mit dem Culinary Bus, der für 365 Tage zu ihrem zu Hause wird. Start war am 01. Oktober in Wattens, Tirol. Derzeit ist das Team in der Schweiz aktiv, in der es u.a. bereits bei Sternekoch Patrick Mahler, Silvio Germann – Koch des Jahres 2019 – sowie Fabian Raffeiner und Norman Hunziker drehte. 

Es folgen weitere Stopps in der Schweiz, darunter bei Andreas Caminada, bevor die Tour im November über Frankreich nach Spanien geht. In Girona werden sie auf Joan Roca treffen, Küchenchef des El Celler de Can Roca, das bereits zweimal zum besten Restaurant der Welt gekürt wurde. In den Wintermonaten liegt der Fokus weiterhin auf Südeuropa, im Anschluss fährt das Team nach Zentral- und Nordeuropa.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.