Fast-Food-Kette aus Israel bietet veganen Burger aus dem 3D-Drucker an

| Gastronomie Gastronomie

Die israelische Fast-Food-Kette Burgus Burger Bar (BBB) arbeitet aktuell an einem 3D-Drucker, der künftig vegane Burger produzieren soll. Der „Digital-Chef“ soll die Burger-Welt revolutionieren und mithilfe von Zutatenkartuschen sogar personalisierte Burger zubereiten. 

Damit die Idee schon bald umgesetzt werden kann, arbeitet die Systemgastronomie-Kette mit dem Unternehmen SavorEat zusammen. Wie vegconomist.de berichtet, soll der 3D-Drucker zunächst in einer Beta-Pilotphase in einigen Filialen der Kette getestet werden. „Die Spezialität von BBB sind Burger und sie wissen sehr genau, wie ein richtiger Burger aussehen und schmecken sollte”, erklärte Racheli Vizman, Mitgründer und CEO von SavorEat dem Bericht zufolge. „BBB wird uns bei jedem Aspekt der Formulierung des Produkts helfen”, heißt es dort weiter.

Der „Digital-Chef“ soll dann Burger drucken, die lagerstabile, mikrokristalline Zellulose als Grundzutat enthalten. Dies ist ein kalorienfreies Pflanzenfaserderivat, das als Bindemittel anstelle von Stärke, Eiweiß, Gluten oder Gelatine genutzt werden kann. Damit jeder Gast auf seine Kosten kommt, wird der Burger schließlich mit personalisierten „Zutatenkartuschen“ gedruckt.

SavorEat erhofft sich von der Partnerschaft mit BBB, dass sie die täglichen Abläufe einer Restaurantkette zu verstehen und so sicherstellen können, dass das 3D-Drucksystem leicht in diese Umgebung integriert werden kann. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Compass Group-Tochter Food Affairs entwickelt im neuen Leipziger Quartier Neo eine rund 3.000 Quadratmeter große Markthalle mit internationaler und regionaler Gastronomie. Das Konzept soll als zentraler Treffpunkt in der Innenstadt etabliert werden.

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.

Das neue Frankfurter Hotel Kennedy 89 hat sein Restaurant Eighty Nine eröffnet, das levantinische Küche mit regionalen Einflüssen kombiniert. Unter der Leitung von Küchenchef Philipp Grosser setzt der Betrieb auf gemeinschaftliche Speisekonzepte und regionale Partnerschaften.

Der aktuelle Fitness-Check für die österreichische Gastronomie weist eine leichte Umsatzstabilisierung aus, die jedoch primär auf Preiserhöhungen basiert. Hohe Mitarbeiterkosten und Frequenzen unter dem Vorkrisenniveau belasten die Branche weiterhin.

Die Gastro-Marke Gustavo Gusto hat, gemeinsam mit dem Automatenhersteller Stüwer, ein neues Vertriebsmodell vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der sogenannte „Gustavomat“ als automatisierter Pizzaautomat künftig den Verkauf von Tiefkühlpizza rund um die Uhr ermöglichen.

Nach dem angekündigten Markteintritt von Taco Bell werden erste konkrete Ausbaupläne bekannt. Laut Medienberichten sind unter anderem mindestens 15 Standorte in Bayern vorgesehen.

Die Burgermeister-Gruppe hat nach eigenen Angaben mit der Eröffnung ihres 30. Standorts einen weiteren Expansionsschritt vollzogen. Der neue Betrieb befindet sich in München und wurde am 12. April 2026 in der Türkenstraße eröffnet, wie das Unternehmen mitteilt.

Wie Restaurantbetreiber die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro 2026 in ihrer Preiskalkulation richtig berücksichtigen – mit konkreten Methoden, Faustregeln und Kommunikationstipps für faire Preise.

Im Wuppertaler Luisenviertel bietet das Restaurant „Al Moudyaf“ nach Berichten von Talzeit und Bild regelmäßig kostenlose Mahlzeiten für Bedürftige an. Betreiber Ahmad Daoud bewirtet demnach auch Gäste ohne Geld und stellt ihnen eine Speisekarte ohne Preise zur Verfügung.

Bei den Halbfinals des Rudolf Achenbach Preises 2026 sind nach Angaben der Veranstalter insgesamt sechs Nachwuchsköche für das Finale ermittelt worden. Die Wettbewerbe fanden in Düsseldorf, Fulda und Osnabrück statt. Insgesamt 24 Auszubildende nahmen daran teil, nachdem sie zuvor aus mehr als 70 Bewerbern ausgewählt worden waren.