Finanzaufsicht verhängt 630.000 Euro Geldbuße gegen Delivery Hero

| Gastronomie Gastronomie

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine Geldbuße in Höhe von 630.000 Euro gegen die Delivery Hero SE verhängt. Das Unternehmen habe eine Insiderinformation nicht öffentlich gemacht. Delivery Hero hat nun die Möglichkeit, gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen.

Unternehmen wie die Delivery Hero SE, die in Deutschland ansässig sind und hier Wertpapiere sowie andere Finanzinstrumente am organisierten Markt emittieren, unterliegen der Ad-hoc-Publizitätspflicht. Diese verlangt, dass Insiderinformationen unverzüglich veröffentlicht werden. Insiderinformationen sind dabei nicht öffentlich bekannte Informationen, die jedoch erheblichen Einfluss auf den Kurs eines Finanzinstruments haben können, wenn sie bekannt werden.

Die sofortige Veröffentlichung von Insiderinformationen ist aus verschiedenen Gründen von Bedeutung: Sie soll verhindern, dass Insider durch ihren Wissensvorsprung beim Handel mit Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten unfaire Vorteile erlangen. Zudem soll sichergestellt werden, dass Anleger bei ihren Investitionsentscheidungen nicht in die Irre geführt werden.

Ein Verstoß liegt vor, wenn ein Unternehmen eine Insiderinformation nicht veröffentlicht. Die BaFin kann dies mit einer Geldstrafe ahnden, die bis zu 2,5 Millionen Euro oder zwei Prozent des Gesamtumsatzes betragen kann.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.