First-Class-Essen: British Airways liefert Kochboxen nach Hause

| Gastronomie Gastronomie

Die britische Fluggesellschaft British Airways will offenbar ihre Einnahmen während der Corona-Pandemie aufbessern und liefert ihr Flugzeugessen zum Nachkochen nach Hause. Die Kochboxen enthalten viergängige Menüs, die alle von den Speisen in der First-Class inspiriert wurden. Alle Zutaten werden im Vorfeld bereits zubereitet und können mit Hilfe einer Anleitung nachgekocht werden. Britisch Airways ist dafür eine Kooperation mit dem Cateringpartner Do & Co eingegangen.

„Wir hoffen, dass dieses exklusive First-Erlebnis unseren Kunden, die das Fliegen vermissen, die Möglichkeit gibt, ein tolles Essenserlebnis zu Hause zu genießen“, zitiert aero Telegraph Hamish McVey, den Marketingchef der Airline.

Eine Kochbox, bestehend aus einer Vorspeise, Hauptgang, Nachspeise und Käseplatte, soll umgerechnet 94 Euro kosten und für zwei Personen reichen. Aber auch Menüs für umgerechnet 117 Euro hat die Airline im Angebot. Das Unternehmen betont außerdem, dass die Kochboxen aus recycelbaren, kompostierbaren oder biologisch abbaubaren Materialien bestehen. Die Zutaten sollen, soweit möglich, aus Großbritannien und Irland stammen.

British Airways ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die ihre Bordmenüs nun auch am Boden serviert. Auch Easyjet lieferte vergangenes Jahr in Großbritannien Bordmenüs nach Hause. Singapore Airlines und Virgin Atlantic eröffneten stattdessen Restaurants in einem ihrer geparkten Flugzeuge.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.