Food Affairs plant neue Markthalle im Leipziger Quartier Neo

| Gastronomie Gastronomie

Die Compass Group Deutschland erweitert ihre Präsenz in der öffentlichen Gastronomie durch ein neues Projekt in Sachsen. Wie das Unternehmen mitteilt, wird die Tochtergesellschaft Food Affairs ein Gastronomiekonzept unter dem Namen Distrikt Marquet im künftigen Quartier Neo in der Leipziger Innenstadt realisieren. Es handelt sich nach einem Projekt in Frankfurt am Main um den zweiten Standort dieser Art für den Dienstleister. Die Eröffnung findet in einem ehemaligen Warenhaus an der Petersstraße statt, das derzeit zu einem kombinierten Komplex für Einzelhandel, Büroflächen und Gastronomie umgestaltet wird.

Zwei Etagen für internationales Angebot

Nach Angaben des Unternehmens umfasst die geplante Fläche für die Markthalle rund 3.000 Quadratmeter, die sich über zwei Stockwerke verteilen. Das architektonische Design wird durch das englische Büro Macaulay Sinclair gestaltet. Das Konzept sieht vor, internationale Gastronomieangebote mit Beiträgen lokaler Gastronomen aus Leipzig zu verbinden. Zielgruppen sind sowohl Touristen als auch Mitarbeiter der umliegenden Büros und Bewohner der Region. Das Angebot soll den Zeitraum vom Frühstück bis in die Abendstunden abdecken.

Kitchen Lab und wechselnde Pop-up-Konzepte

Wie der Veranstalter mitteilt, wird das kulinarische Spektrum durch verschiedene Zusatzangebote ergänzt. Dazu gehören ein sogenanntes Kitchen Lab, Bars sowie Möglichkeiten für den schnellen Verzehr. Zudem sind wechselnde Anbieter in Form von Kurzzeitmietern sowie musikalische Veranstaltungen vorgesehen.

Madjid Djamegari, Leiter von Food Affairs, erklärt hierzu: „Mit unserem Food-Hall Konzept im NEO Leipzig entwickeln wir einen Ort, dessen Mehrwert weit über die kulinarische Versorgung hinausgeht. Unser Anspruch ist es, Menschen über Genuss, Atmosphäre und Erlebnisse zusammenzubringen und zu unterhalten und so einen neuen urbanen Treffpunkt im Herzen der Stadt zu schaffen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.