Frauennetzwerk Foodservice erweitert Aktivitäten auf die Schweiz

| Gastronomie Gastronomie

Das Frauennetzwerk Foodservice erweitert seine Aktivitäten in die Schweiz. Wie die Organisation mitteilt, sei am 15. Juni 2026 ein Schweizer Ableger für Frauen aus Gastronomie, Hotellerie, Lebensmittelwirtschaft, Handel, Gemeinschaftsverpflegung und Foodservice gestartet worden. Initiiert werde die Plattform von Nadia Meier und Anna Wangler, die nach eigenen Angaben bereits seit mehreren Jahren im deutschen Netzwerk aktiv seien.

Erste Netzwerktreffen verzeichnen hohe Teilnehmerinnenzahlen

Nach Angaben des Netzwerks habe es bereits erste Veranstaltungen in Schaffhausen, Zürich und Luzern gegeben. Die Teilnehmerinnenzahlen hätten dabei die Nachfrage nach einem entsprechenden Angebot in der Schweiz bestätigt. Im Mittelpunkt der Treffen stünden der fachliche Austausch, Einblicke in Konzepte aus der Branche sowie die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen Teilnehmerinnen zu teilen.

Das Netzwerk richte sich an Frauen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Lebensmittelbranche. Dazu zählten neben Gastronomie und Hotellerie auch Unternehmen aus Handel, Lebensmittelwirtschaft, Gemeinschaftsverpflegung und Foodservice.

Deutsches Netzwerk dient als Grundlage für Schweizer Expansion

Das deutsche Frauennetzwerk Foodservice verfüge nach eigenen Angaben über mehr als 290 Mitglieder sowie über mehr als 1.500 Netzwerkerinnen. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 fördere der Verein den Austausch und die Weiterentwicklung von Frauen in der Branche. Mit dem Start in der Schweiz werde dieses Konzept nun auf einen weiteren Markt übertragen.

Gunilla Hirschberger, Vorstandsvorsitzende des Frauennetzwerks Foodservice Deutschland, erklärte: „Wir freuen uns sehr, die Expansion der Plattform gemeinsam mit Nadia Meier und Anna Wangler als starkes Signal für die Branche zu realisieren.“

 

Initiatorinnen bauen Netzwerkangebot für Schweizer Branchenfrauen auf

Die Initiative für den Schweizer Ableger gehe laut Mitteilung auf Nadia Meier und Anna Wangler zurück. Beide hätten über drei Jahre hinweg am deutschen Netzwerk teilgenommen und anschließend beschlossen, ein vergleichbares Angebot in der Schweiz aufzubauen. Ziel sei es, Frauen aus unterschiedlichen Bereichen der Lebensmittelbranche miteinander zu vernetzen.

Nadia Meier sagte: „Ein starkes, professionelles Netzwerk schafft für jede einzelne Frau und für die Zukunftsfähigkeit der gesamten Foodbranche, der Lebensmittelwirtschaft und der Gastronomie einen messbaren Mehrwert.“ Anna Wangler ergänzte: „Unser Ziel ist es, Kompetenzen zu fördern, Sichtbarkeit zu schaffen und Frauen zum nächsten Karriereschritt zu ermutigen.“

Zu den bisherigen Veranstaltungen zählten laut Mitteilung ein Auftakt im Inklusionsbetrieb Tanne Schaffhausen, eine weitere Veranstaltung im Green Kitchen Lab der ZFV-Genossenschaft in Zürich sowie ein Besuch bei Heineken Schweiz. Weitere Netzwerktreffen befänden sich bereits in Planung. Interessierte Frauen aus der Branche könnten sich für kommende Termine registrieren.

Netzwerk setzt auf Austausch und berufliche Weiterentwicklung

Nach Angaben des Vereins verfolgt das Frauennetzwerk Foodservice das Ziel, Frauen in Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelwirtschaft miteinander zu vernetzen sowie den fachlichen Austausch zu fördern. Der Verein organisiert dafür unter anderem Mentoring-Angebote, Fachveranstaltungen und das jährliche Frauenforum Foodservice. Unterstützt werde die Arbeit durch ehrenamtliches Engagement der Mitglieder sowie durch Partner und Sponsoren.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Superschmarrn erweitert sein Filialnetz und will im Juli 2026 einen fünften Standort am Friedensplatz in Bonn eröffnen. Hinter dem Gastronomiekonzept stehen die Gastronomen Gunilla und Thomas Hirschberger, die unter anderem als Gründer der Marken Sausalitos und Hans im Glück bekannt sind.

Mit deutlichen Worten kritisiert Jürgen Dollase die Präsentation der Michelin-Sterne 2026. Sein Kommentar richtet sich sowohl gegen den Ablauf der Veranstaltung als auch gegen die Ausrichtung des Guide Michelin.

Die Sommelier-Union Deutschland blickt auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurück und bestätigt im Rahmen des Sommelier-Campus die Vereinsführung um Präsidentin Yvonne Heistermann.

Applaus, Emotionen und strahlende Gewinner: Bei der Verleihung des Michelin Guide Deutschland 2026 traf sich die Spitze der deutschen Gastronomie. Unsere große Bildergalerie zeigt die schönsten Momente des Abends.

Mit der Verleihung von drei Michelin-Sternen gehört das L.A. Jordan in Deidesheim zur Spitzengruppe der ausgezeichneten Restaurants. Veröffentlicht wurden nun auch Auszüge aus den Bewertungen der Michelin-Inspektoren zu mehreren Menügängen.

Der Michelin Guide Deutschland 2026 umfasst insgesamt 339 Sterne-Restaurants im gesamten Bundesgebiet. Das Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim steigt als Neuzugang in die Drei-Sterne-Kategorie auf, während vier Betriebe zwei Sterne erstmals erhalten.

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.