Frühsammers schließen wegen Corona Sterne-Restaurant in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

Das Sterne-Restaurant „Frühsammers Restaurant“ beim Tennisclub Grunewald in Berlin schließt für immer seine Türen. Sonja Frühsammer und ihr Mann Peter werden ihren im Dezember auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Davon betroffen ist auch das Bistro „Grundschlag“.

Wie der Tagesspiegel berichtet, soll die Corona-Pandemie an der finanziellen Substanz des Restaurants gezerrt haben. Zudem sei gutes Personal nicht mehr zu finden und die bürokratische Belastung sowie die Kosten machten den wirtschaftlichen Betrieb immer schwerer. Zum Abschied „werde ich weinen, aber wenn ich am Schreibtisch sitze und die Probleme sehe, bin ich sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben“, erklärt Frühsammer gegenüber der Zeitung.

Peter Frühsammer, der derzeit im Belziger Klinikum als Küchenchef arbeitet (Tageskarte berichtete), wird künftig auch das Krankenhaus in Crailsheim beraten. Ob seine Frau ihm dann in Belzig den Rücken freihält, ist noch nicht klar. Wie es mit den Räumlichkeiten am Tennisclub weitergeht, steht ebenfalls noch nicht fest. Man suche derzeit einen Nachfolger, so der Clubvorstand.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach zehn Veranstaltungstagen zieht die Hannover Veranstaltungs Gesellschaft eine positive Zwischenbilanz für das Maschseefest und verzeichnet trotz wetterbedingter Einschränkungen rund 1.040.000 Gäste. Auch die Gastronomen zeigten sich zufrieden.

Mit Beginn der Saison 2026/27 übernimmt Supreme Sports Hospitality das Catering in der schauinsland-reisen-arena. Das neue Konzept umfasst modernisierte Kioske, ausschließlich Kartenzahlung sowie ein erweitertes Speisen- und Getränkeangebot.

Bereits Anfang Mai hat das Hotel Titanic Gendarmenmarkt Berlin sein neues Restaurant „the Main“ eröffnet. Das Konzept ersetzt den mehr als zehn Jahre bestehenden Beef Grill Club in der Französischen Straße und verbindet Restaurant, Bar und Lounge zu einem durchgängigen gastronomischen Angebot.

Mehr als 50 Gastronomiebetriebe und Festzelte sind am 29. Juli 2026 in München mit den Qualitätssiegeln „Ausgezeichnete GenussKüche“, „Ausgezeichnete Bierkultur“ und „Ausgezeichnetes Festzelt“ geehrt worden. Eine Übersicht aller ausgezeichneten Betriebe finden Sie am Ende des Artikels.

Tchibo hat in Hamburg-Eimsbüttel einen Pop-up-Standort unter dem Namen „The Coffee Spot by Tchibo“ eröffnet. Mit dem neuen Kaffeebar-Konzept will das Unternehmen Erkenntnisse über die Akzeptanz eines eigenständigen Formats gewinnen.

Das Restaurant Süd im Zürcher Hauptbahnhof erhält einen neuen Betreiber. Nach anhaltenden Verlusten geben Valentin Diem und Nenad Mlinarevic den Betrieb an Candrian ab. Nach Angaben von Valentin Diem sei der Betrieb wirtschaftlich nicht tragfähig gewesen.

Zusje eröffnet am 31. Juli 2026 seinen zweiten deutschen Standort. Das niederländische Gastronomiekonzept zieht in das Düsseldorfer Andreas Quartier und erweitert damit seine Präsenz in Deutschland.

Marché baut das gastronomische Portfolio im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe weiter aus und eröffnet mit dem Bandipur einen neuen Standort mit asiatischem Speisenangebot.

Der neue britische Premierminister Andy Burnham setzt seine Agenda zur Senkung der Lebenshaltungskosten fort. Pubs, Clubs und Veranstaltungsorte für Live-Musik in England sollen von kommendem April an von einer 20-prozentigen Reduzierung der Gewerbesteuer profitieren.

Mit nur wenigen Jahren als Küchenchef wurde das Restaurant der Mühle Schluchsee unter der Leitung von Fabian Obergfell mit dem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet. Seine kulinarische Inspiration findet er nach eigenen Worten nicht in Trends, sondern in Erinnerungen.