Gaffel am Dom: Kölsches Brauhaus bewirtet jährlich eine Million Gäste

| Gastronomie Gastronomie

Das kölsche Lebensgefühl gibt es im Gaffel am Dom. Welche Dimensionen hinter dem Brau- und Wirtshaus stecken, verdeutlichen die Zahlen: Das Haus bietet Platz für 700 Gäste auf drei Ebenen. Die Außengastronomie umfasst 300 Plätze. Jährlich werden über eine Million Gäste an 364 Tagen im Jahr verköstigt. Rund 130 Menschen arbeiten für den reibungslosen Ablauf.

In diesem Brau- und Wirtshaus ist der Karneval ebenso zu Hause wie der 1. FC Köln. Seit seiner Gründung 2008 finden im Haus Karnevalsveranstaltungen statt. Allein in der Zeit von Weiberfastnacht bis zum Veilchendienstag werden im Gaffel am Dom über 100.000 Kölsch getrunken. Die Fans des 1. FC Köln haben im Gaffel am Dom eine gastronomische Heimat und treffen sich dort vor den Spielen, um gemeinsam ins RheinEnergieSTADION zu gehen, oder verfolgen die Partien live auf den Bildschirmen im Brauhaus.

Dazu gibt es eine Menge Events. Jeden Freitag lädt Björn Heuser zum kölschen Mitsingkonzert ein – und das bereits seit über 600-mal. Legendär ist auch der Brauhaus-Rock mit Brings oder die Jeck im Sunnesching-Party. Doch auch für die leiseren Töne wie Lesungen oder Comedy findet sich im Gaffel am Dom der geeignete Platz. Abgerundet wird das Angebot durch Events im Fassbierkeller, der den optimalen Rahmen für das Zappes-Diplom, kleinere Konzerte oder andere musikalische Abende bietet.

„Das kölsche Brauhaus haben wir mit viel Erfolg neu interpretiert und modern umgesetzt“, sagt Thomas Deloy, Geschäftsleitung Marketing und PR der Privatbrauerei Gaffel. „Zudem ist das Gaffel am Dom das Aushängeschild der Brauerei. Hier können wir unsere Produkte bestens präsentieren.“

Das Gaffel am Dom ist weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt. Es ist ein beliebter Treffpunkt für Kölner, Imis und Besucher der Stadt. Auch die Prominenz kommt zu Gaffel, wie die Hollywood-Größen Antonio Banderas, Jason Statham, Sylvester Stallone und Wesley Snipes. Sie genossen die Brauhaus-Atmosphäre und zapften sogar selber ihr Kölsch. Dirk Nowitzki feierte die Premiere seines Kinofilms im Gaffel am Dom mit zahlreichen prominenten Freunden.

Laut Marktforschung gibt es eine Weiterempfehlungsquote von 98 Prozent. Besonders die Qualität der Getränke und der angebotenen Speisen finden die Zustimmung der befragten Gäste. Nicht Touristen, sondern die Besucher aus der Region sind in der Überzahl. 75 Prozent stammen aus dem Rheinland. 37 Prozent der Gäste gehen mehrmals im Monat ins Gaffel am Dom oder sind Stammgäste.

Dass Kölsch-Kultur auch in anderen Städten Konjunktur hat, zeigen andere Brauhaus-Konzepte mit Gaffel. Das Gaffel Haus liegt unmittelbar am Regierungsviertel in Berlin-Mitte und hat sich als beliebtes Brauhaus für Tränenkölner und Fans rheinischer Gastronomie entwickelt. Die Ständige Vertretung Rheinland (StäV) ist in Berlin am Schiffbauerdamm und im Flughafen BER gleich zweimal vertreten. Auch in der StäV Bremen in der Böttcherstraße strömt Gaffel Kölsch aus dem Zapfhahn. Dort wird die rheinische Küche mit lokalen Gerichten verbunden. Kölsche Gastronomie gibt es auch in der Alt-Hochburg Düsseldorf. Das Eigelstein schenkt seit fast 20 Jahren hauptsächlich Gaffel Kölsch aus.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.