Gastro-Öffnungen zu Pfingsten: Viel los im Hamburger Schanzenviertel

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Ein Stück Normalität in Corona-Zeiten: Viele Menschen haben am Pfingst-Wochenende die wiedereröffnete Außengastronomie in Deutschland besucht. «Hätten wir keine Schließungen wegen Corona gehabt, dann wäre das ein ganz normaler Samstagabend gewesen», sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Hamburg. So aber waren die rund 1000 Menschen auf dem Kiez und rund 1400 Menschen im Schanzenviertel nach den pandemiebedingten Beschränkungen ungewohnt zahlreich.

Zum Teil wurde sich laut Polizei aber auch nicht an die vorgeschriebenen Corona-Regeln gehalten. Bedingt durch den Alkoholkonsum hätten einige Menschen ihre Hemmungen verloren. Es habe ein erhöhtes Aggressionspotenzial und Verstöße gegen Masken- und Abstandsgebote gegeben, hieß es aus der Hansestadt.

In Berlin waren trotz des mäßigen Wetters am Samstag ebenfalls viele Menschen zu sehen, die draußen zu Mittag aßen oder mit Freunden ein frisch gezapftes Bier tranken - etwa im Stadtteil Prenzlauer Berg. Auch vor Corona-Testzentren bildeten sich lange Schlangen.

Auf Mallorca, das vielen als Deutschlands «17. Bundesland» gilt, öffnete am Sonntag auch die Innengastronomie wieder - bis zum 5. Juni allerdings nur bis 18.00 Uhr. Die Außenbereiche dürfen auf den Balearen bis 23.00 Uhr offen bleiben. Es gelten weiterhin strenge Auflagen: Die Gastronomiebetriebe, die über Terrassen verfügen, dürfen in ihren Innenbereichen zunächst nur maximal 30 Prozent der üblichen Gästezahl bewirten. Für Lokale ohne Außenbereich gilt eine Maximalauslastung von 50 Prozent - solange es nicht mehr als 150 Gäste sind. An jedem Tisch dürfen höchstens vier Personen sitzen. (dpa)


 

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