Gastronomie als Markenerlebnis: Dr. Martens eröffnet Ladenlokal mit Café-Konzept

| Gastronomie Gastronomie

Die britische Schuhmarke Dr. Martens hat in der Londoner Brewer Street im Stadtteil Soho einen neuen Flagship-Store eröffnet. Im Zentrum der rund 316 Quadratmeter großen Fläche steht nicht nur der Verkauf von Schuhen, sondern ein erweitertes Konzept aus Gastronomie, Handwerk und Gemeinschaft. Die Eröffnung ist Teil einer neuen Consumer-First-Strategie unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Ije Nwokorie, die darauf abzielt, die Präsenz im stationären Einzelhandel durch zusätzliche Erlebnisse zu differenzieren.

Wiederbelebung des Doctor’s Orders Cafe

Ein wesentliches Merkmal des neuen Standorts ist das Doctor’s Orders Cafe. Damit belebt die Marke ein Gastronomie-Konzept wieder, das bereits Mitte der 1990er-Jahre in Covent Garden existierte. Das Café fungiert als sozialer Treffpunkt innerhalb des Ladens und arbeitet eng mit lokalen Partnern zusammen. So stammen die angebotenen Speisen von der Dusty Knuckle Bakery und der Luminary Bakery, zwei Londoner Sozialunternehmen. Ziel ist es, den Laden als Gemeinschaftszentrum zu etablieren, in dem neben dem Café-Betrieb auch Live-Veranstaltungen, Gespräche und Workshops stattfinden.

Handwerk und Personalisierung vor Ort

Zusätzlich zum gastronomischen Angebot integriert Dr. Martens die sogenannte Repair & Customisation Bar. Hier können Kunden ihre Schuhe in Zusammenarbeit mit The Boot Repair Company reparieren lassen. Ergänzend dazu gibt es Angebote für die individuelle Gestaltung der Produkte, unterstützt durch Partner wie die Secondbest Studios.

Die Innengestaltung des zweistöckigen Gebäudes spiegelt die Verbindung zum Handwerk und zur Londoner Kultur wider. Es wurde Altholz aus britischen Schulen und Musikclubs verwendet. Zudem erinnern burgunderrote Fliesen an das Design der Londoner U-Bahn. Ein Archivbereich mit historischen Artefakten der Marke wurde fest in das Design des Treppenhauses integriert.

Strategische Neuausrichtung im Einzelhandel

Die neue Marken-Chefin Carla Murphy, seit Juli 2025 im Amt, sieht in dem Standort eine Plattform für neue Verbindungen zu den Kunden. „In der Brewer Street können Träger eine Welt von Doc’s und ‚Alternative Craft‘ erkunden. Dazu gehören unsere Personalisierungs-Bar und die ‚Made in England‘-Kollektionen. Am meisten begeistert mich jedoch das Potenzial für neue Verbindungen mit unseren Trägern und Partnern. Es fühlt sich an wie eine natürliche Entwicklung der Art und Weise, wie Doc’s seit Generationen Menschen zusammenbringt. Es ist ein Ort zum Eintauchen, Verbinden und Wiederverbinden“, so Murphy.

Neben dem gastronomischen Bereich bietet das Geschäft das vollständige Sortiment an, darunter die Made in England-Kollektion sowie exklusive Modelle, die ausschließlich in der Brewer Street erhältlich sind.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Mit innovativen Produktkonzepten, modularen Systemlösungen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit entwickelt Sander das Sortiment konsequent entlang der Anforderungen von Hotellerie, Gastronomie und Eventcatering weiter. Ob flexible Baukasten- und 2-in-1-Konzepte, ressourcenschonende Refill-Lösungen, kreative Dessert- und Garnierkomponenten oder zeitgemäße vegane und internationale Trendgerichte – alle Neuheiten sind darauf ausgelegt, kreative Freiheit, Prozesssicherheit und wirtschaftliches Arbeiten im gastronomischen Alltag optimal zu verbinden.

Inhaberwechsel in der Hamburger Hafencity: Sternekoch Kevin Fehling gibt seine Puzzle Bar ab. Wie Fehling über soziale Medien mitteilte, wechselt das Objekt mit sofortiger Wirkung in die Hände eines neuen Besitzers. Der Gastronom Kristian Zrno übernimmt die Bar.

Sechs Plätze am Wiesn-Tisch für 1.729 Euro? Ein Gericht bremst Online-Händler und soll Wiesn-Fans vor Abzocke schützen. Doch endgültig gestoppt scheint der Verkauf überteuerter Wiesn-Plätze nicht.

Die offizielle Zeremonie zur Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich findet am 16. März 2026 erstmals im Fürstentum Monaco statt. Die Veranstaltung im Grimaldi Forum wird durch eine Kooperation zwischen dem Fürstentum und der Monte-Carlo Société des Bains de Mer realisiert.

Das Berliner Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt feiert sein 215-jähriges Bestehen. Mit einem speziellen Jubiläumsmenü und einem Fokus auf regionale Produkte schlägt es die Brücke zwischen historischer Weinstube und moderner gehobener Gastronomie.

Domino’s Pizza zieht Bilanz für 2025: Während der globale Markenumsatz die Marke von 20 Milliarden US-Dollar überschreitet und das Filialnetz weltweit massiv wächst, drücken steigende Personal- und Warenkosten auf die Margen der Eigenbetriebe in den USA

Frankfurt am Main wird auch 2026 und 2027 das Zentrum der deutschen Gourmetszene. Die Stadt verlängert die Partnerschaft mit dem Guide Michelin und begleitet die feierliche Sterneverleihung mit einem mehrwöchigen Kulinarik-Festival für Fachwelt und Bürger.

Pincho Nation expandiert nach Süddeutschland: Im Frühjahr 2026 eröffnet in Karlsruhe der erste deutsche Franchise-Standort der skandinavischen Restaurantkette. Das Konzept setzt auf digitale Steuerung, internationale Tapas und die Umwandlung bestehender Gastronomieflächen.

In der Autostadt Wolfsburg startet unter der Regie von Food Affairs ein neues Gastronomie-Format. Das Pop-up-Konzept LAGUNE x NENI bringt für sechs Monate levantinische Küche an den Standort.

Die Gustoso Gruppe bringt das niederländische Erfolgskonzept Zusje nach Deutschland. Mit der Eröffnung des 40. Standorts in Aachen startet die Kette ihre Expansion auf dem Bundesmarkt und setzt dabei auf ein Modell, das die Aufenthaltsqualität ins Zentrum rückt.