Gastronomie in Hessen hofft auf gute Geschäfte in der Adventszeit

| Gastronomie Gastronomie

Die Gastronomie in Hessen hofft für die erste Adventszeit seit zwei Jahren ohne pandemiebedingte Einschränkungen auf gute Geschäfte.

«Das Niveau, das wir vor der Corona-Pandemie hatten, werden wir aber wohl nicht erreichen», sagte der Geschäftsführer des hessischen Hotel- und Gaststättenverbands in Wiesbaden, Julius Wagner. Damals hatten viele Firmen und Privatleute alle Jahre wieder spätestens im September die Lokalität für ihre Weihnachtsfeier gebucht, in den vergangenen beiden Jahren fielen diese wegen der Pandemie überwiegend aus.

Nun könne zwar reserviert werden, aber von einem Ansturm kann keine Rede sein. Vor allem die Firmen halten sich laut Wagner sehr zurück. «Sie schauen wegen der Inflation genau aufs Geld und achten darauf, wo sie sparen können. Und das trifft eben oft auch die Weihnachtsfeiern.» Bei den privaten Haushalten sei das Bild eher gemischt. Auch dort spiele die finanzielle Lage natürlich eine Rolle, aber es gebe auch viele Menschen, die sich sagten: «Es ist Weihnachten, das gönnen wir uns.»

Im vergangenen Sommer hatte der Umsatz des hessischen Gastgewerbes noch 20 Prozent unter dem des Jahres 2019 gelegen, im Herbst verzeichneten die Betriebe laut einer Dehoga-Umfrage noch ein Minus von 15 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.