Gastronomie in Sachsen leidet unter Personalmangel

| Gastronomie Gastronomie

Zwar hat das Wetter im Sommer den Gastronomen in Sachsen gut mitgespielt - das Gewerbe leidet aber unter Personalmangel und steigenden Kosten. Zahlreiche Lokale mussten Ruhetage einführen und die Öffnungszeiten reduzieren, wie der Hauptgeschäftsführer des Dehoga Sachsen Axel Klein mitteilte.

Die fehlenden Fachkräfte würden sich besonders im Sommer bemerkbar machen, erklärte er. Oft sei Selbstbedienung der Gäste keine Lösung. Steigende Kosten etwa von Lebensmitteln setzten die Gastronomen zusätzlich unter Druck.

Zudem fehlten weiter internationale Touristen in Sachsen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Das Geschäft sei noch nicht auf demselben Niveau wie vor der Pandemie. Über fehlende Nachfrage beklagen sich die Gastronomen laut Klein nicht.

«Es war erstaunlich lange warm», sagte er. Die Menschen hätten in Sachsen auch noch im September in Biergärten gesessen oder auf Terrassen gegessen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.