Nachhaltigkeit spielt für Restaurantgäste in Deutschland laut einer aktuellen Umfrage von Lightspeed eine wichtige Rolle. Gleichzeitig zeigt die Befragung nach Angaben des Unternehmens eine deutliche Zurückhaltung bei möglichen Preisaufschlägen für nachhaltigere Angebote.
Wie das Unternehmen mitteilt, besuchen rund zwei Drittel der Befragten mindestens einmal im Monat ein Restaurant. Knapp 22 Prozent gehen demnach sogar wöchentlich essen. Nachhaltigkeitsaspekte würden bei der Auswahl eines Restaurants zunehmend berücksichtigt.
Regionale Produkte stehen bei Gästen besonders im Fokus
Nach Angaben von Lightspeed halten 62 Prozent der Befragten Regionalität und Saisonalität für besonders wichtig. Damit liegen diese Kriterien vor Bio-Produkten sowie vegetarischen und veganen Angeboten. Ebenfalls relevant seien für viele Gäste gesunde Speisen und sogenannte „Clean Eating“-Angebote mit 57,9 Prozent Zustimmung. Maßnahmen zur Abfallvermeidung bewerten laut Umfrage 51,5 Prozent der Teilnehmer als wichtig.
Klassische Nachhaltigkeitsmerkmale wie Bio-Produkte erreichen laut der Erhebung 37,9 Prozent, vegetarische und vegane Angebote 33 Prozent.
Mehrheit akzeptiert nur geringe Preisaufschläge für nachhaltige Angebote
Laut der Umfrage erklären 64 Prozent der Befragten grundsätzlich ihre Bereitschaft, für nachhaltigere Angebote mehr zu bezahlen. Gleichzeitig zeigt die Auswertung nach Angaben des Unternehmens eine begrenzte Zahlungsbereitschaft: Mehr als die Hälfte akzeptiere lediglich einen Preisaufschlag von bis zu fünf Prozent.
Nur 11,1 Prozent der Teilnehmer würden demnach bis zu zehn Prozent mehr bezahlen. Preissteigerungen darüber hinaus würden lediglich 1,6 Prozent mittragen.
Sinahn Fabian Sehk, Regional Senior Director DACH Hospitality von Lightspeed, sagt laut Mitteilung: „Diese Diskrepanz zwischen Einstellung und tatsächlicher Zahlungsbereitschaft stellt Gastronomiebetriebe vor eine strategische Herausforderung.“ Weiter erklärt er: „Wer Nachhaltigkeit wirtschaftlich umsetzen will, muss sie effizient in bestehende Prozesse integrieren – etwa durch smarte Warenwirtschaft, optimierte Portionierung und datenbasierte Planung.“













