Gault&Millau zeichnet 67 JRE-Restaurants mit mindestens einer Haube aus

| Gastronomie Gastronomie

Im neuen Restaurantführer Gault&Millau 2023 wurden zahlreiche Restaurants der Jeunes Restaurateurs Deutschland (JRE) bedacht: 67 Restaurants bekamen jeweils mindestens eine Haube. In diesem Jahr wurden außerdem erstmals mit dem „Grand Selection Award – Winelist“ die besten Weinkarten in sieben Kategorien gekrönt. Elf davon sind in Häusern der JRE-Deutschland zu finden.

„Prägende Küche, führend in Kreativität, Qualität und Zubereitung“ – diese Voraussetzungen erfüllen laut Gault&Millau alle Restaurants, die der Guide mit vier „Toques“ (dt. Hauben), also der zweithöchsten Bewertung auszeichnet. In die Kategorie hat es erneut „Steinheuers Restaurant Zur Alten Post“ (Bad Neuenahr-Ahrweiler) von JRE-Mitglied Christian Binder geschafft – dieses Jahr sogar mit dem Zusatz „herausragend in seiner Kategorie“, der durch eine rote Färbung der Hauben symbolisiert wird.

Unter den insgesamt 15 mit drei Hauben bedachten Häusern konnten sich wiederum sechs besonders hervortun: Die Restaurants „AURA by Alexander Herrmann & Tobias Bätz“ (Wirsberg), „Klassenzimmer“ von Daniel Schmidthaler (Feldberger Seenlandschaft), „Bembergs Häuschen“ von Oliver Röder (Flamersheim) und der „Söl’ring Hof“ (Jan-Philipp Berner, Sylt) sowie die Häuser „Merkles Restaurant“ (Endingen) und „Le Pavillon“ (Bad Peterstal-Griesbach) der JRE Membres d’Honneur Thomas Merkle und Martin Herrmann bekamen drei rote „Toques“ verliehen. Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland, freut sich über die Auszeichnungen: „Unsere Mitglieder wurden für ihre gute Arbeit belohnt: Fast alle JRE-Deutschland Restaurants stehen nun mit mindestens einer Haube im neuen Gault&Millau. Ein Zeichen für unsere ausgezeichnete Kulinarik und für die besonderen JRE Momente, die alle Gäste in unseren Restaurants erleben.“

Ausgezeichnete Weinkarten

Zum ersten Mal kürte der Gault&Millau dieses Jahr außerdem die besten Weinkarten des Landes mit dem „Grand Selection Award – Winelist“. Hier konnten die Restaurants „Berlins KroneLamm“ (Franz Berlin, Bad Teinach-Zavelstein)  und „Malte’s Hidden Kitchen“ (Malte Kuhn, Baden-Baden) in den Kategorien „Best International Selection“ bzw. „Best Regional Selection“ jeweils die Bestbewertung von fünf roten Reben abräumen. Auch hier steht die rote Färbung für den Zusatz „herausragend in seiner Kategorie“. Ebenfalls mit fünf (schwarzen) Reben in der Kategorie „Sommeliers Best“ ausgezeichnet wurde die Weinkarte des Restaurants „Le Pavillon“ von JRE Membre Martin Herrmann.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.