Globaler Markenumsatz von Domino’s Pizza steigt auf über 20 Milliarden US-Dollar

| Gastronomie Gastronomie

Globaler Markenumsatz von Domino’s Pizza steigt auf über 20 Milliarden US-Dollar

Die weltweit größte Pizza-Kette Domino’s Pizza hat die Geschäftsergebnisse für das vierte Quartal sowie für das gesamte Jahr 2025 vorgelegt. Das Unternehmen verzeichnete im abgelaufenen Kalenderjahr ein Wachstum des globalen Außenumsatzes von 5,4 Prozent, bereinigt um Wechselkurseffekte. In absoluten Zahlen beliefen sich die weltweiten Erlöse aller Standorte im Jahr 2025 auf mehr als 20,1 Milliarden US-Dollar. Zum Stichtag am 28. Dezember 2025 umfasste das Netzwerk insgesamt 22.142 Standorte in über 90 Märkten.

Expansionskurs führt zu über 700 neuen Standorten

Im Verlauf des Jahres 2025 erweiterte das Unternehmen sein Filialnetz netto um 776 Standorte. Während in den USA ein Nettozuwachs von 172 Filialen erzielt wurde, entfiel der Großteil der Expansion mit 604 neuen Standorten auf das internationale Geschäft. Allein im vierten Quartal lag das weltweite Netto-Wachstum bei 392 Einheiten. Das System wird fast vollständig von unabhängigen Franchise-Partnern betrieben, die zum Jahresende 99 Prozent aller Standorte repräsentierten. Innerhalb des US-Marktes wurden im Jahr 2025 über 85 Prozent der Umsätze über digitale Kanäle generiert.

Betriebsgewinn steigt trotz Belastungen im Eigenbetrieb

Der Betriebsgewinn des Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2025 um 8,5 Prozent auf rund 954 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn erreichte 601,7 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das vierte Quartal wies das Unternehmen ein Nettoergebnis von 181,6 Millionen US-Dollar aus. Der verwässerte Gewinn pro Aktie kletterte im Gesamtjahr auf 17,57 US-Dollar. Der freie Cashflow verbesserte sich deutlich um 31,2 Prozent auf insgesamt 671,5 Millionen US-Dollar.

Kostendruck in den USA durch Personal und Waren

Die Bruttomarge der unternehmenseigenen Standorte in den USA verzeichnete im vierten Quartal einen Rückgang um 5,4 Prozentpunkte auf 10,1 Prozent. Als wesentliche Preistreiber identifizierte das Unternehmen gestiegene Lohnkosten, höhere Aufwendungen für Versicherungen sowie den Anstieg der Preise für den Wareneinkauf. Der Preisindex für den Lebensmittelkorb der Filialen erhöhte sich im vierten Quartal um 1,7 Prozent. Die Bruttomarge innerhalb der Lieferkette konnte hingegen im selben Zeitraum durch Produktivitätssteigerungen im Einkauf stabil gehalten werden.

Konzernführung sieht Potenzial für weitere Marktanteile

Vorstandsvorsitzender Russell Weiner ordnete die Ergebnisse des Jahres wie folgt ein: „In 2025 we demonstrated that when we execute our Hungry for MORE strategy it delivers MORE sales, MORE stores, and MORE profits“. Mit Blick auf die internationale Präsenz hob er hervor: „In our international business, we delivered a remarkable 32nd consecutive year of same store sales growth“. Bezüglich der künftigen Entwicklung erklärte Weiner: „As we look ahead to 2026, it is our expectation that we will meaningfully increase our market share within a U.S. QSR pizza category that continues to grow“.

Erhöhte Dividenden und fortgeführte Aktienrückkäufe

Im Anschluss an das vierte Quartal hat das Board of Directors am 18. Februar 2026 eine Anhebung der vierteljährlichen Dividende um 15 Prozent auf 1,99 US-Dollar je Aktie beschlossen. Parallel dazu setzte Domino’s Pizza die Strategie der Aktienrückkäufe fort. Im gesamten Geschäftsjahr 2025 kaufte das Unternehmen 785.280 eigene Aktien für eine Gesamtsumme von 354,7 Millionen US-Dollar zurück und zog diese ein. Zum Jahresende standen noch autorisierte Mittel in Höhe von 459,7 Millionen US-Dollar für weitere Rückkäufe zur Verfügung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.