Grand Hotel des Bains Kempinski eröffnet griechisches Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Im Dezember 2025 erwartet das Engadin eine kulinarische Neuheit: Das Grand Hotel des Bains Kempinski St. Moritz eröffnet Neora, das erste authentische griechische Restaurant im Tal. Das Konzept verspricht, die traditionelle alpine Geselligkeit neu zu definieren, indem es die lebendige Atmosphäre der Ägäis in die Schweizer Alpen bringt.

Ein Hauch von Ägäis auf 1.780 Metern Höhe

Neora zielt darauf ab, die Grenzen zwischen Küche und Gastraum verschwimmen zu lassen und alpinen Minimalismus mit ägäischer Wärme zu verbinden. Im Mittelpunkt des Erlebnisses steht ein interaktiver Fisch- und Meeresfrüchtemarkt, wo Gäste ihren Fang des Tages auswählen können, der dann über offener Flamme zubereitet wird. Die Speisekarte ist auf das Prinzip des Teilens ausgelegt und bietet eine Vielzahl von Meze, Salaten und auf Holzkohle gegrillten Gerichten.

Besonderer Wert wird auf die Herkunft der Zutaten gelegt: Feta, der monatelang in Buchenholzfässern reifte, handgeerntetes kretisches Olivenöl und ofenfrische Pita sollen die Authentizität unterstreichen. Das Design des Restaurants spiegelt diese Philosophie wider, indem helle Töne, Naturstein und unbehandeltes Holz mit handgefertigter griechischer Keramik und Textilien kombiniert werden. Dies soll eine Atmosphäre schaffen, die sowohl ein Ort der Ruhe als auch ein lebendiger sozialer Treffpunkt ist. Der Service orientiert sich am Prinzip der "Filoxenia", einer Gastfreundschaft, bei der die Gastgeber als Kenner und Geschichtenerzähler agieren.

Ein kulinarisches Statement für St. Moritz

Die Küche von Neora wird unter der Leitung von Head Chef Leonidas Zervakis stehen, der seine griechischen Wurzeln mit innovativem Esprit verbindet. „Wenn in meinem Heimatdorf abends der Duft von Holzkohle durch die Gassen zieht, weiß jeder: Der Sommer ist da. Es ist der Duft von Gemeinschaft und von Oktopus, der am Feuer brutzelt, begleitet von Ouzo und Geschichten“, sagt Head Chef Zervakis „Diese Momente der Wärme und Gemeinschaft, das ist die wahre Essenz griechischer Küche. Genau das bringe ich nach St. Moritz.“

In einer Region, die traditionell von alpiner Küche und norditalienischer Raffinesse geprägt ist, möchte Neora die kulinarischen Konventionen des Resorts bewusst herausfordern. General Manager Konstantin Zeuke erklärt die Motivation hinter dem Konzept: „Unsere internationalen Gäste suchen nach authentischen Erlebnissen, die sie überraschen. Die nächste Generation von Luxus Reisenden sucht nicht nach mehr Formalität, sie sucht nach mehr Leben. Wir sahen die Chance, nicht einfach eine Angebotslücke zu füllen, sondern ein neues Gravitationszentrum für das gesellschaftliche Leben des Ortes zu schaffen. Neora ist unser Statement, dass wahrer Luxus heute in der Authentizität der Erfahrung, in der Qualität der Gemeinschaft und in der Energie eines Ortes liegt.“

Der Name Neora und weitere Details

Der Name Neora ist von den griechischen Wörtern für „neu“ und „Wandel“ inspiriert und soll eine zeitgemäße Interpretation einer jahrtausendealten Esskultur symbolisieren. Olive und Sonne dienen als Symbole für die griechische Identität. Beim Betreten des Restaurants erwartet die Gäste ein eigens komponierter Signature-Duft aus wildem Thymian, Feigenblatt und Zitrusblüte.

Das vollständige Menü, weitere Einblicke in das Interieur und Bildmaterial sollen im Herbst 2025 veröffentlicht werden. Neora wird bereits jetzt als eines der meist erwarteten Restaurant-Openings der kommenden Wintersaison in den Schweizer Alpen gehandelt und verspricht ein Erlebnis, bei dem griechische Lebensfreude auf alpine Eleganz trifft.


Zurück

Vielleicht auch interessant

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.