Guide Michelin Österreich erscheint am 18. März 2026

| Gastronomie Gastronomie

Der Guide Michelin hat das Datum für die Bekanntgabe der kommenden gastronomischen Auszeichnungen in der Alpenrepublik fixiert. Am 18. März 2026 wird die neue Restaurantauswahl für Österreich offiziell vorgestellt. Die Ergebnisse der Tester werden zeitgleich über die Internetseite sowie die Mobilanwendung des Gastronomieführers zugänglich gemacht. Die Bewertung umfasst das gesamte Bundesgebiet und berücksichtigt dabei auch die strukturellen Eigenheiten der verschiedenen Landesteile.

Bilanz nach der Rückkehr zur landesweiten Bewertung

Nachdem der Gastronomieführer im vergangenen Jahr wieder eine Selektion für ganz Österreich eingeführt hat, dient die aktuelle Bilanz als Referenzwert für die kommende Ausgabe. Zuletzt wurden insgesamt 82 Restaurants mit den begehrten Sternen ausgezeichnet. In der höchsten Kategorie der Drei-Sterne-Gastronomie waren zwei Betriebe vertreten. Weitere 18 Häuser erhielten zwei Sterne, während 62 Gaststätten mit einem Stern bewertet wurden. (Tageskarte berichtete)Die Branche blickt nun darauf, ob diese Anzahl im Jahr 2026 stabil bleibt oder sich die Verteilung innerhalb der Kategorien verschiebt.

Fokus auf saisonale Besonderheiten und Sonderauszeichnungen

Ein wesentlicher Aspekt der Untersuchung ist die Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten. Dazu gehört insbesondere der Umstand, dass in touristisch geprägten Gebieten viele Betriebe ausschließlich in der Wintersaison für Gäste öffnen. Neben der klassischen Vergabe der Sterne sieht das Regelwerk für 2026 erneut die Verleihung verschiedener Sonderpreise vor. Damit sollen spezifische Leistungen in den Bereichen Service, Nachwuchs sowie in der Weinkunde gewürdigt werden. Diese Auszeichnungen ergänzen die rein küchenorientierte Bewertung der Betriebe.

Regionale Identität als Markenzeichen der heimischen Küche

Die gastronomische Struktur des Landes zeichnet sich durch eine enge Verbindung zu lokalen Produzenten aus. Viele Gastwirte beziehen ihre Rohstoffe von Landwirten aus der unmittelbaren Umgebung oder nutzen Erzeugnisse aus eigenem Anbau. Dabei wird eine Kombination aus traditionellen Rezepturen und modernen, internationalen Einflüssen angestrebt. Gwendal Poullennec, der internationale Direktor des Guide Michelin, betont die Entwicklung des Standortes: „Österreich hat sich in den vergangenen Jahren als weltweit attraktives Reiseziel positioniert, mit einem immer breiteren kulinarischen Angebot und einer im ganzen Land spürbaren Gastfreundschaft.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.