Guide Michelin Schweiz 2020 kommt Ende Februar in den Handel

| Gastronomie Gastronomie

Die Empfehlungen des Guide Michelin Schweiz 2020 zu den besten Restaurants gibt das Unternehmen am 24. Februar 2020 in Lugano bekannt. Das Buch ist dann ab dem 27. Februar im Handel verfügbar. Das Spektrum der vom Guide Michelin empfohlenen Häuser reicht vom Landgasthof bis zum Feinschmeckerlokal. Hinzu kommen ausgewählte Hotels.


+++ AKTUELL +++

Der Guide Michelin hat für das Jahr 2020 die Sterne-Restaurants in der Schweiz bekannt gegeben. [Hier mehr erfahren] In dem Alpenland gibt es sechs neue Zwei-Sterne-Restaurants und zwölf neue Gaststätten mit einem Stern. Alle „Drei-Sterner“ behalten ihre Auszeichnungen. Andreas Caminada ist der große Abräumer der Verleihung.

Der Guide Michelin Schweiz 2020 zeichnet Sven Wassmers „Memories“ im Hotel Grand Resort in Bad Ragaz und Jérémy Desbraux' „Maison Wenger“ in Le Noirmont auf  Anhieb mit zwei Sternen aus. Das Hotel Grand Resort in Bad Ragaz verfügt damit über zwei Zwei-Sterne-Restaurants.

Ebenfalls in die Zwei-Sterne-Kategorie steigen die Restaurants „Igniv by Andreas Caminada“ in Bad Ragaz mit Chefkoch Silvio Germann und in St. Moritz mit Chefkoch Marcel Skibba auf. Ein weiterer Sterne geht nach St. Moritz. Hier wurde das „Da Vittorio“ mit zwei Sternen ausgezeichnet. Auch das „Gasthaus zur Fernsicht – Incantare“ in Heiden erhielt einen zweiten Stern. In der Schweiz gibt es jetzt 22 Zwei-Sterne-Restaurants.
Alle Drei-Sterne-Restaurants behalten ihre Auszeichnung auch im Jahr 2020. Dabei handelt es sich um das „Restaurant de l'Hôtel de Ville“ in Crissier mit Franck Giovannini, das „Schloss Schauenstein“ in Fürstenau von Andreas Caminada und das „Cheval Blanc by Peter Knogl“ im Hotel Trois Rois in Basel.

Mit  zwölf neuen Ein-Stern-Neuzugängen in diesem Jahr beläuft sich die Gesamtzahl der im Guide Michelin Schweiz empfohlenen Betrieben mit dieser Auszeichnung nun auf 97. [Hier mehr erfahren]


Der Guide gilt als internationale Referenz unter den Gastronomieführern. Die Auswahl der Adressen trifft ein Team aus hauptberuflichen, fest angestellten Inspektoren. Seit Erscheinen der Vorjahresausgabe waren sie erneut in der Schweiz unterwegs, um anonym neue Häuser zu besuchen und die bereits aufgenommenen Adressen zu überprüfen.

Michelin widmet sich als Mobilitätsunternehmen der Verbesserung der Mobilität, der Entwicklung von Reifen, Dienstleistungen und Lösungen, der Bereitstellung digitaler Dienstleistungen sowie der Entwicklung von Hightech-Materialien, die einer Vielzahl von Branchen dienen. Straßenkarten und der Guide Michelin kommen auch noch hinzu. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Clermont-Ferrand, Frankreich, ist in 170 Ländern vertreten, beschäftigt mehr als 125.000 Mitarbeiter und betreibt 67 Reifenproduktionsstätten, die 2018 zusammen rund 190 Millionen Reifen produzierten. Über das Kerngeschäft hinaus ist Michelin als Herausgeber von Reise-, Hotel- und Restaurantführern sowie Land- und Straßenkarten bekannt und bietet unter www.ViaMichelin.de eine entsprechende Internetplattform.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.