Hamburg macht sieben Bars und Clubs auf St. Pauli dicht

| Gastronomie Gastronomie

Wegen wiederholten Verstößen gegen Corona-Auflagen haben die Behörden sieben Bars und Clubs auf St. Pauli geschlossen. Die Betreiber hätten auch nach mehrfachen Kontrollen und Gesprächen in den vergangenen Wochen Mängel nicht abgestellt, teilte das Bezirksamt Hamburg-Mitte am Freitag mit. Deshalb sei «für diese Betriebe jetzt eine vorübergehende Schließung mit sofortiger Wirkung bis Freitagmorgen, den 9. Oktober 2020, verfügt» worden. Voraussetzung für eine Wiederinbetriebnahme sie die Vorlage von tragfähigen Hygienekonzepten.

Die Betreiber müssten dem Gesundheitsamt darlegen, welche Maßnahmen veranlasst werden sollen, damit künftig die Einhaltung der Corona-Eindämmungsverordnung sichergestellt werden kann. Unter anderem gehe es um die zuverlässige Kontaktdatenerhebungen, die Sicherstellung der erforderlichen Abstände sowie die Umsetzung des Tanzverbotes.

«Es hat genügend Hinweise und Warnungen für die betreffenden Betriebe gegeben. Jetzt mussten wir einfach die Notbremse ziehen», sagte Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (SPD). «Wer sich nachhaltig und wiederholt nicht an die geltenden Regeln hält, agiert nicht nur unsolidarisch, sondern muss dann auch mit den Konsequenzen einer Schließung leben.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.