Hamburg macht sieben Bars und Clubs auf St. Pauli dicht

| Gastronomie Gastronomie

Wegen wiederholten Verstößen gegen Corona-Auflagen haben die Behörden sieben Bars und Clubs auf St. Pauli geschlossen. Die Betreiber hätten auch nach mehrfachen Kontrollen und Gesprächen in den vergangenen Wochen Mängel nicht abgestellt, teilte das Bezirksamt Hamburg-Mitte am Freitag mit. Deshalb sei «für diese Betriebe jetzt eine vorübergehende Schließung mit sofortiger Wirkung bis Freitagmorgen, den 9. Oktober 2020, verfügt» worden. Voraussetzung für eine Wiederinbetriebnahme sie die Vorlage von tragfähigen Hygienekonzepten.

Die Betreiber müssten dem Gesundheitsamt darlegen, welche Maßnahmen veranlasst werden sollen, damit künftig die Einhaltung der Corona-Eindämmungsverordnung sichergestellt werden kann. Unter anderem gehe es um die zuverlässige Kontaktdatenerhebungen, die Sicherstellung der erforderlichen Abstände sowie die Umsetzung des Tanzverbotes.

«Es hat genügend Hinweise und Warnungen für die betreffenden Betriebe gegeben. Jetzt mussten wir einfach die Notbremse ziehen», sagte Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (SPD). «Wer sich nachhaltig und wiederholt nicht an die geltenden Regeln hält, agiert nicht nur unsolidarisch, sondern muss dann auch mit den Konsequenzen einer Schließung leben.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das internationale Festival Pizza Village feiert Ende Mai 2026 seine Deutschlandpremiere im Berliner Napoleon Komplex. Zehn Pizzerien aus Italien präsentieren dort neapolitanische Pizzakultur und Handwerk bei freiem Eintritt.

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.