Harry’s Legacy im Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade wiedereröffnet

| Gastronomie Gastronomie

Die Bar „Harry’s Legacy“ im Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade in Berlin ist am 10. April 2026 nach einer Neugestaltung wiedereröffnet worden. Das teilte das Unternehmen mit. Die Wiedereröffnung sei Teil der strategischen Weiterentwicklung des Hotels.

Step Partners übernimmt Management und plant Modernisierung des Hotels

Nach Angaben des Unternehmens hatte Step Partners bereits im Dezember 2025 das Management des Hauses übernommen. Gemeinsam mit dem Eigentümer DFI sei eine Modernisierung mit einem Volumen von bis zu 40 Millionen Euro vorgesehen, deren Beginn für 2026 geplant ist. Das Hotel solle während der Bauphase geöffnet bleiben und schrittweise umgestaltet werden, heißt es.

Bar nach rund vier Monaten Umbau wieder für Gäste geöffnet

Die Neugestaltung der Bar begann laut Mitteilung im Dezember 2025 und wurde nach etwa vier Monaten abgeschlossen. Die Bar war zuvor während der Covid-Zeit geschlossen worden. Mit der Wiedereröffnung werde das bestehende Konzept weitergeführt und angepasst.

Harry’s Legacy sei weiterhin als Treffpunkt für Hotelgäste und ein lokales Publikum vorgesehen. Der Charakter des Ortes bleibe erhalten und werde neu interpretiert. Der Name der Bar stehe laut Mitteilung nicht für eine konkrete Person, sondern für ein über Jahre gewachsenes kulturelles Erbe.

Gastronomisches Angebot mit Drinks und Küche bis in die Nacht

Nach Angaben des Unternehmens umfasst das Angebot unter anderem Getränke wie „Milk & Marble“, „Harry’s Buck“ und „Harry’s Colada“. Ergänzt werde dies durch eine Auswahl an Whiskys, darunter „Glenfiddich Snow Phoenix“, „Glenglassaugh 30 Years“ und „John Walker & Sons King George V“. Zudem werde warme Küche bis 3 Uhr morgens angeboten.

Kunst und Musik als Bestandteile des Konzepts der Bar

Ein Bestandteil des Konzepts ist laut Mitteilung eine integrierte Galerie. Zum Zeitpunkt der Wiedereröffnung würden dort Arbeiten von C. Suchanek gezeigt. Auch musikalisch werde die Bar begleitet, unter anderem durch DJ-Sets von DefJam und DJ Nicolino Hermano.

Die Wiedereröffnung sei als offenes Format gestaltet worden, das sich unter anderem an die Hospitality- und Nightlife-Community richte. Insbesondere Mittwochabende würden gezielt angesprochen, während das Angebot grundsätzlich für ein breites Publikum offen sei, heißt es.

Unternehmen sieht Wiedereröffnung als Teil strategischer Weiterentwicklung

„Mit der Wiedereröffnung von Harry’s Legacy setzt das Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade ein bewusstes Zeichen für Kontinuität und Weiterentwicklung zugleich. Die Bar knüpft an ihre Geschichte an und führt sie in eine neue Phase – als Teil der strategischen Weiterentwicklung des Hauses im zeitgenössischen urbanen Kontext Berlins.“, sagte Pascal Renk, Director of Operations bei Step Partners, laut Mitteilung.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.