Heineken startet Dating-App für Bars

| Gastronomie Gastronomie

Heineken hat in Brasilien und Italien Dating-Apps für Bars eingeführt, um jungen Erwachsenen zu helfen, neue Bars zu entdecken und ein erfüllteres soziales Leben zu finden. Die globale Biermarke bringt die Dating-App-Szene durcheinander - nicht für die Liebe, sondern um jungen Erwachsenen zu helfen, neue Bars zu entdecken und "zu matchen", um ein erfüllteres soziales Leben zu finden.

Die Apps sollen den Nutzern helfen, neue Orte zu finden und aus ihrer "üblichen" Routine auszubrechen. Jede Bar hat ein Dating-Profil, so dass die Nutzer ein Match finden können, der genau ihrem Typ entspricht. Heineken hofft, dass die Einführung der neuen Apps jüngeren Verbrauchern hilft, aus der Gleichförmigkeit auszubrechen, ihre sozialen Blasen zu erweitern und mehr echte Verbindungen aufzubauen.
 

Die Einführung erfolgt, nachdem eine Studie ergeben hat, dass 67 Prozent der jungen Erwachsenen dazu neigen, immer wieder in die gleiche Bar zu gehen, obwohl sie neue Orte erkunden möchten. Die Studie ergab auch, dass 60 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass ihr soziales Leben nicht so aufregend ist, wie es sein könnte, und dass 54 Prozent gerne eine Möglichkeit hätten, neue Bars so einfach zu finden, wie sie online Dates finden.

„Bei der Studie überraschte uns, dass jüngere Konsumenten zwar abenteuerlustig sind und Neues ausprobieren möchten, in Wirklichkeit aber oft in der Routine feststecken, was bei vielen dazu führt, dass ihr Sozialleben eintönig wird. Wir möchten junge Menschen ermutigen, ihre Komfortzone zu verlassen und neue Bars zu besuchen, um mehr Kontakte im echten Leben zu knüpfen. Da wir mit einer Generation von Digital Natives sprechen, erschien uns die Welt der Dating-Apps als naheliegender Ausgangspunkt. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie mit Ihrem Stammlokal Schluss machen müssen, sondern einfach ein wenig experimentieren, um ein erfüllteres Sozialleben zu führen", so Nabil Nasser, Global Head der Marke Heineken.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.