Herta Reiss gestorben

| Gastronomie Gastronomie

Die langjährige Chefin der Messegastronomie in Köln, Herta Reiss, ist im Alter von 85 Jahren gestorben, wie der Express berichtet. 43 Jahre lang bewirtete Reiss die Ausstellungsgäste in der Domstadt und zeitweise auch in Hannover und Düsseldorf. In Spitzenzeiten führte Reiss 42 Küchen, 56 Restaurants und 30 Snack-Shops. Rund 1000 Veranstaltungen wurden vom Reiss‘ Unternehmen jährlich organisiert.

43 Jahre war sie für den guten Geschmack auf der Messe in Köln zuständig: Herta Reiss schuf ein Gastro-Imperium und setzte Maßstäbe des guten Geschmacks

Die Messe-Gastronomin Herta Reiss war in Köln nicht irgendeine Unternehmerin, sondern eine Legende. Ihre opulenten Tisch-Dekorationen haben in der Domstadt ebenso Geschichte geschrieben, wie die von ihr kreierten opulenten Menus, ihre ausgefallene Garderobe und - natürlich - ihre immer perfekt sitzende Hochsteckfrisur.

Reiss war bekannt für perfekte Gastfreundschaft in allen Bereichen. Sie verfügte über eine berühmte Porzellan- und Tafelsilber-Sammlung, die man in Spitzenrestaurants in dieser Güte vergebens suchte. Das Silber stammte zum Teil aus Lima, das dekorative Geschirr ist vielfach nach eigenen Entwürfen in Wien produziert worden.

2002 ging Herta Reiss mit 67 Jahren in den Ruhestand.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.