Hofbräuhaus expandiert: Neuer Standort in Texas ab 2026 geplant

| Gastronomie Gastronomie

Ab Herbst 2026 soll es auch im US-Bundesstaat Texas ein Hofbräuhaus geben. «Wir freuen uns sehr, bayerische Bierkultur in eine Region zu bringen, die von Gastfreundschaft, Unternehmergeist und kultureller Vielfalt geprägt ist», sagte Jörg Lehmann, Direktor des staatlichen Hofbräuhauses München anlässlich des Besuchs von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Houston. Als Standort wurde die Kleinstadt Addison mit weniger als 20.000 Einwohnern in der Metropolregion Dallas-Fort Worth ausgewählt, eine der am schnellsten wachsenden Regionen der USA.

Söder: Hofbräuhaus ist Botschafter Bayerns in der Welt

Söder lobte das Hofbräuhaus als einen der erfolgreichsten Botschafter Bayerns in der Welt, dem es bisweilen besser als Politikern gelinge, die kulturellen Verbindungen in alle Welt zu vertiefen. Ähnlich hat sich Söder in der Vergangenheit etwa auch zum Fußballverein FC Bayern München und dem Oktoberfest geäußert. Jedes Jahr besuchen gerade auch viele Touristen aus den USA das Hofbräuhaus in München.

1902 erstes Hofbräuhaus im Ausland eröffnet - auch in den USA

Lehmann erinnerte daran, dass 1902 in New York der erste Auslandsstandort eröffnet wurde. Inzwischen gibt es weltweit bereits zehn Niederlassungen des Hofbräuhauses – darunter in Dubai, China, Brasilien und anderen großen US-Metropolregionen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.