Hollywood: Russell Crowe spielt Starkoch Marco Pierre White

| Gastronomie Gastronomie

Der britische Starkoch Marco Pierre White ist einer der bekanntesten Küchenchefs der Welt und war jüngster 3-Sterne-Koch Großbritanniens. Jetzt wird sein schillerndes Leben verfilmt und hollywoodreif in Szene gesetzt. Der Australische Schauspieler Russell Crowe soll nicht nur das Drehbuch und die Regie übernehmen, er ist sogar Produzent des Films und wird in die Hauptrolle schlüpfen. Der Film basiert auf der Autobiographie „The Devil in the Kitchen“.

„Ich habe gerade den Vertrag unterzeichnet. Russell hat das Drehbuch geschrieben, Russells Firma produziert den Film, Russell führt Regie und Russell spielt den dritten oder vierten Marco“, soll Marco Pierre White laut der britischen Zeitung The Guardian gesagt haben. Da White mittlerweile fast 60 Jahre alt ist, sollen verschiedene Schauspieler ihn in den unterschiedlichen Lebensphasen verkörpern. Im Gespräch sind laut The Guardian auch Namen wie Michael Fassbender und Tom Hardy.

Bereits 2014 hat Ridley Scott die Rechte an „The Devil in the Kitchen“ erworben und arbeitet seitdem an der Umsetzung. Dass Hollywoodstar Russell Crowe eine der Hauptrollen übernehmen wird, freut den Starkoch: „Wenn es in Hollywood jemanden gibt, der mich spielen soll, dann muss es Russell sein“, sagte White.

Marco Pierre White wurde in den 1990er Jahren berühmt, als er im Alter von nur 24 Jahren zum Chefkoch des Londoner Restaurants Harveys ernannt wurde. Zu seinem Team zählte unter anderem auch Gordon Ramsay, mit dem er sich später zerstritten haben soll. Im Jahr 1995 wurde White mit 33 Jahren der jüngste Koch, der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.