Hooters in finanzieller Schieflage: US-Restaurantkette meldet Insolvenz an

| Gastronomie Gastronomie

Die US-amerikanische Restaurantkette Hooters, bekannt für ihre Hühnerflügel und leicht bekleidete Kellnerinnen, hat Insolvenz angemeldet. Die HOA Restaurant Group reichte den Antrag beim North Texas Bankruptcy Court in Dallas ein. Trotz finanzieller Schwierigkeiten plant das Unternehmen, den Betrieb fortzusetzen und seine Schulden in den kommenden Monaten zu restrukturieren. 

Ein Teil der Restrukturierungsstrategie sieht vor, dass eine Gruppe von Franchisenehmern, darunter auch die ursprünglichen Gründer, etwa 100 unternehmenseigene Restaurants in den USA übernimmt. CEO Neil Kiefer betonte, dass Hooters durch diese Transaktion wieder in den Händen erfahrener Franchisenehmer sei und somit gut positioniert, um den früheren Erfolg der Marke wiederzuerlangen.

Alle bestehenden Standorte, einschließlich der internationalen Filialen, sollen weiterhin betrieben werden. Hooters wurde 1983 gegründet und betreibt derzeit über 420 Restaurants in 29 Ländern. In den letzten Jahren geriet das Geschäftsmodell der Kette, insbesondere die ausschließliche Beschäftigung von leicht bekleideten "Hooters Girls", zunehmend in die Kritik. 

Auch diesen Punkt möchte Unternehmenschef Kiefer offenbar ändern. In einem Interview mit dem Finanzportal Bloomberg teilte er mit, dass sein Unternehmen familienfreundlicher werden soll. So würden die Leute in einigen Teilen des Landes sagen, dass sie nie zu Hooters gehen könnten, weil ihre Frau sie sonst umbringen würde. Das sei deprimierend für sie, so Kiefer. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.

Die Berliner Kaffeekette LAP Coffee hat nach eigenen Angaben ihren ersten Standort in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der neue Store befindet sich in Köln. Das Konzept von LAP Coffee sorgt in der Branche für Diskussionen.

Laut einer Forsa-Umfrage schränken viele Menschen in Deutschland wegen steigender Preise ihren Alltag ein. Besonders häufig wird bei Restaurantbesuchen, Kraftstoff und Freizeitaktivitäten gespart.