Hooters in finanzieller Schieflage: US-Restaurantkette meldet Insolvenz an

| Gastronomie Gastronomie

Die US-amerikanische Restaurantkette Hooters, bekannt für ihre Hühnerflügel und leicht bekleidete Kellnerinnen, hat Insolvenz angemeldet. Die HOA Restaurant Group reichte den Antrag beim North Texas Bankruptcy Court in Dallas ein. Trotz finanzieller Schwierigkeiten plant das Unternehmen, den Betrieb fortzusetzen und seine Schulden in den kommenden Monaten zu restrukturieren. 

Ein Teil der Restrukturierungsstrategie sieht vor, dass eine Gruppe von Franchisenehmern, darunter auch die ursprünglichen Gründer, etwa 100 unternehmenseigene Restaurants in den USA übernimmt. CEO Neil Kiefer betonte, dass Hooters durch diese Transaktion wieder in den Händen erfahrener Franchisenehmer sei und somit gut positioniert, um den früheren Erfolg der Marke wiederzuerlangen.

Alle bestehenden Standorte, einschließlich der internationalen Filialen, sollen weiterhin betrieben werden. Hooters wurde 1983 gegründet und betreibt derzeit über 420 Restaurants in 29 Ländern. In den letzten Jahren geriet das Geschäftsmodell der Kette, insbesondere die ausschließliche Beschäftigung von leicht bekleideten "Hooters Girls", zunehmend in die Kritik. 

Auch diesen Punkt möchte Unternehmenschef Kiefer offenbar ändern. In einem Interview mit dem Finanzportal Bloomberg teilte er mit, dass sein Unternehmen familienfreundlicher werden soll. So würden die Leute in einigen Teilen des Landes sagen, dass sie nie zu Hooters gehen könnten, weil ihre Frau sie sonst umbringen würde. Das sei deprimierend für sie, so Kiefer. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Januar 2026 gilt in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen. Die Umstellung erfordert von Betrieben eine präzise Anpassung der Kassensysteme und eine klare Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen. Wir fassen die wichtigsten Regeln für die Praxis zusammen.

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.

Für Zwei-Sterne-Köchin Rosina Ostler ist ein perfekt inszenierter Teller die «Erweiterung der Stimme des Kochs». Der Küchenchefin vom «Alois» in München ist die Gestaltung genauso wichtig wie der Geschmack. Die wichtigsten Regeln für den perfekten Teller.

Mild und leicht süßlich schmeckt das Fleisch der Nager laut Kennern. Rasant breiten sich die invasiven Tiere vielerorts in Schleswig-Holstein aus. Ein Caterer im Norden serviert jetzt Nutria-Braten.

Weniger Restaurantbesuche, kleinere Bestellungen und schließende Betriebe belasten die Gastronomie. DEHOGA-Schatzmeister Gereon Haumann hofft auf Weihnachten und den Jahreswechsel.

Viele Restaurants und Imbissstuben zeigen bei der Kartenzahlung auf dem Lesegerät inzwischen Vorschläge für bestimmte Trinkgeldbeträge an - und stoßen damit bei vielen Gästen auf Ablehnung.

Der HelloFresh Trend Report 2025 analysiert die Kochgewohnheiten der Deutschen und zeigt eine wachsende Offenheit für internationale Gerichte bei gleichzeitigem Festhalten an Klassikern.

Die Hamburger Trattoria Cuneo ist mit der 22. Walter-Scheel-Medaille geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt die Verdienste des Hauses um die europäische Genusskultur und hebt gleichzeitig die historische Bedeutung des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens hervor.