Hooters in finanzieller Schieflage: US-Restaurantkette meldet Insolvenz an

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Die US-amerikanische Restaurantkette Hooters, bekannt für ihre Hühnerflügel und leicht bekleidete Kellnerinnen, hat Insolvenz angemeldet. Die HOA Restaurant Group reichte den Antrag beim North Texas Bankruptcy Court in Dallas ein. Trotz finanzieller Schwierigkeiten plant das Unternehmen, den Betrieb fortzusetzen und seine Schulden in den kommenden Monaten zu restrukturieren. 

Ein Teil der Restrukturierungsstrategie sieht vor, dass eine Gruppe von Franchisenehmern, darunter auch die ursprünglichen Gründer, etwa 100 unternehmenseigene Restaurants in den USA übernimmt. CEO Neil Kiefer betonte, dass Hooters durch diese Transaktion wieder in den Händen erfahrener Franchisenehmer sei und somit gut positioniert, um den früheren Erfolg der Marke wiederzuerlangen.

Alle bestehenden Standorte, einschließlich der internationalen Filialen, sollen weiterhin betrieben werden. Hooters wurde 1983 gegründet und betreibt derzeit über 420 Restaurants in 29 Ländern. In den letzten Jahren geriet das Geschäftsmodell der Kette, insbesondere die ausschließliche Beschäftigung von leicht bekleideten "Hooters Girls", zunehmend in die Kritik. 

Auch diesen Punkt möchte Unternehmenschef Kiefer offenbar ändern. In einem Interview mit dem Finanzportal Bloomberg teilte er mit, dass sein Unternehmen familienfreundlicher werden soll. So würden die Leute in einigen Teilen des Landes sagen, dass sie nie zu Hooters gehen könnten, weil ihre Frau sie sonst umbringen würde. Das sei deprimierend für sie, so Kiefer. 


 

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