Hotel Bareiss: Anne Maria Gerhardt „Gastgeberin des Jahres“ bei L’Art de Vivre

| Gastronomie Gastronomie

Kürzlich präsentierten sich zwölf qualifizierte Finalisten bei dem diesjährigen Service-Wettbewerb Preis für große Gastlichkeit 2021 im Hotel Palace Berlin einer ausgewählten Fachjury. Siegerin des Wettbewerbs ist Anne Maria Gerhardt aus dem Hotel Bareiss ind Baiersbronn. Tim Biebighäuser-Becker aus dem Hotel Deimann/Schmallenberg freute sich über den zweiten Platz und Kanjanaporn Thongkhao aus Salzburg/Hotel Schloss Fuschl nimmt den dritten Platz mit nach Österreich.

Für den Initiator, die internationale Vereinigung der L’Art de Vivre Residenzen, war der zehnte Wettbewerb zugleich ein Jubiläum im Engagement für den Nachwuchs im Service-Bereich. Die Kandidatinnen und Kandidaten in diesem Jahr kamen aus Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Österreich. Bereits am Vormittag starteten die zwölf Servicemitarbeiter*innen in einen vielfältigen Wettbewerbstag. Sie stellten sich insgesamt sieben Prüfungsstationen.

Filetieren, Tranchieren und Flambieren

Der Wettbewerb inklusive Finale und Siegerehrung fand statt im Hotel Palace Berlin – der L’Art de Vivre Residenz in der deutschen Hauptstadt. Die Expertenjury wurde geleitet von dem bekannten und vielfach engagierten 2-Sterne-Koch Hans Stefan Steinheuer. Ein vielfältiger Prüfungsablauf erwartete die Teilnehmer*innen aus einer schriftlichen und mündlichen sowie verschiedenen praktischen Prüfungselementen. Höhepunkt dann am Abend das Finale: der Service am Tisch mit rund 70 geladenen Gästen. Serviert wurde ein 3-Gänge-Menü. Zu den Aufgaben gehörten unter anderem das Tranchieren von Thunfisch, das Filetieren eines Rehrückens und das Flambieren des Palatschinkens für das Dessert.

Als Gäste zum Jubiläumswettbewerb waren auch zehn ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vergangenen Jahre eingeladen, die nun aus der Gastperspektive den in dieser Form einmaligen Wettbewerb erlebten.

Die Initiatoren übernehmen mit der Ausrichtung Verantwortung für die Nachwuchsförderung speziell in diesem Bereich. Die zentrale Botschaft des Initiators L’Art de Vivre lautet: „Den Service-Beruf attraktiv darstellen, das Berufsbild stärken und mehr junge Menschen dafür begeistern – gerade in der aktuellen Situation kein leichtes Projekt. In Restaurants und Hotels können wir auf engagierte Servicemitarbeiter*innen nicht verzichten, denn sie schlagen die wichtige Brücke zwischen Küche und Gast. Mit ihrer Persönlichkeit prägen sie oft entscheidend die Atmosphäre eines Hauses“, so der Juryvorsitzende Hans Stefan Steinheuer.

Mit diesem Award wird die Vielfalt des Berufs in den verdienten Mittelpunkt gerückt und ist Teil der konsequenten Nachwuchsförderung der Vereinigung. Bewerben konnten sich Servicemitarbeiter*innen die über eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung verfügen. Sie sind im Alter zwischen 18 bis 35 Jahren.

Der Vereinigung der L’Art de Vivre Residenzen, dazu gehören ausgezeichnete Hoteliers, Gastgeber und Spitzenköche aus dem deutschsprachigen Raum, ist dieses Engagement ein besonderes Anliegen.

Spannender Wettbewerb, toller Erfahrungsaustausch und großartige Preise

Für die Kandidatinnen und Kandidaten lohnte sich das Engagement: Neben den Erfahrungen und dem wichtigen Leistungsvergleich im Laufe des Wettbewerbs, erhielten alle eine Urkunde sowie von der IHK Akademie München & Oberbayern eine Einladung zu einem zweitägigen Workshop, der zusammen mit dem renommierten Sternekoch Franz Keller realisiert wird.

Erstmals in diesem Jahr engagierte sich das Unternehmen Schlumberger für den Wettbewerb. Die führende Vertriebsgesellschaft für Wein, Schaumwein, Spirituosen & Spezialitäten der gehobenen Kategorie in Deutschland, lud die Preisträger*innen der Plätze 1 bis 3 zusätzlich zu einem Besuch des renommierten Champagnerhauses Louis Roederer nach Reims ein.

Freuen durften sich die drei Erstplatzierten über jeweils eine L’Art de Vivre Preisskulptur sowie eine Geldprämie, wie auch über ein exklusives Produktset des Hauses ZWIESEL, womit der renommierte Glas-Hersteller die außergewöhnlichen Leistungen ehrt.

Zusätzlich erhält die Siegerin vom langjährigen Partner AquaPanna/S.Pellegrino die Einladung zu einer Reise zur italienischen Mineralwasserquelle. Die Preisträger*innen der Plätze 2 und 3 freuen sich auf ein bevorstehendes Event: Sie wurden zum Young Chef Award 2022 eingeladen.

Mit einer Einladung zur 1½ tägigen Ronnefeldt Teemaster Silber-Ausbildung® nach Frankfurt ins Traditionsunternehmen Ronnefeldt, kann sich die Gewinnerin weiter fit machen für die Zukunft und hat nach bestandener Prüfung die Möglichkeit zur Teemaster Gold-Ausbildung in Sri Lanka.

Erstmals ist die familiengeführte Privatkelterei Van Nahmen Teil des Partnernetzwerkes und entwickelte mit ihren Produkten unter anderem einen spannenden Prüfungsteil.

In allen Bereichen des Wettbewerbs unterstützt fachlich das International Wine Institute und Fachschule für Sommeliers aus Bad Neuenahr von Beginn an den Wettbewerb. Großer Dank geht auch an die wichtigen Kommunikationspartner, die unter anderem für den Aufruf zum Wettbewerb eine entscheidende Rolle spielen: Dazu gehören die ahgz – das wichtigste Fachmedium der Branche, das Magazin Tophotel, dem DEHOGA Berlin, das Berufsportal HotelCareer und der Restaurantführer restaurant-ranglisten.de sowie der FHG e. V. – Förderer der in der Hotellerie und Gastronomie Beschäftigten und Auszubildenden e.V. Ein großes Dankeschön in der Umsetzung geht an das Team des Hotels Palace Berlin sowie der Technikcrew KFP Five Star Conference Service GmbH.

Weitere Informationen zum Wettbewerb

https://lartdevivre-residenzen.com/wettbewerb


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Björn Grimm, professionelles Mitglied des FCSI Deutschland-Österreich erläutert im Freitagstalk am 10. Februar 2023 von 9 bis10 Uhr online die existentielle Notwendigkeit zur Preisgestaltung. Ziel ist es, den Spannungsbogen zwischen selbstbewusster Preisgestaltung und der Leidenschaft, Gastgeber sein zu wollen, zu lösen. Jetzt anmelden.

Am 12. Februar entscheidet sich in der „Paris La Défense Arena“ wer nach Marc Almert den Titel „ASI Best Sommelier of the World“ tragen darf. Für Deutschland tritt der Wahl-Hamburger Maximilian Wilm aus dem Kinfelts Kitchen & Wine an.

Jetzt ist es offiziell: Alfons Schuhbeck wird zum Fall für den Bundesgerichtshof (BGH)​​​​​​​ in Karlsruhe. Wie er die Revision begründet, ist unklar. Laut Schuhbecks Sprecher soll die Begründung nicht über die Medien kommuniziert werden.

"Sublimotion“ ist zurück im Mandarin Oriental Jumeira Dubai. Gemeinsam tauchen 12 Gäste in die Welt der Molekulargastronomie und der Haute Cuisine ein. Die Show umfasst 360-Grad-Projektoren, die auf jede Oberfläche Bilder malen.

Jetzt haben die Fans das Wort: Wer ergattert einen der Plätze im Halbfinale des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2023 und darf am 3. Februar in Augsburg live vor der Jury pitchen? Das entscheidet sich unter anderem beim großen Social Media-Voting.

Tim Mälzer und Sebastian Merget treffen in der aktuellen Folge des Podcasts  auf Weinkenner Willi und Wein-Nichtkenner (aber Rapper) Curly vom Podcast „Terroir und Adiletten”. Hier wird viel über Wein geredet, aber auch darüber, warum Pommes Ketchup das „geilste vegane Gericht“ ist.

Max Natmessnig ist der neue Küchenchef des Restaurants Alois im Hause Dallmayr in München. Als das bekannt wurde, war eine der Personalien aus Restaurantwelt. Im Podcast spricht der Österreichische Koch des Jahres über seine Gerichte, die aktuellen Menüs und wie er den Ablauf der 17 Gänge umfassenden Speisenfolge organisiert.

Der Menterschwaige-Biergarten am Münchner Isarhochufer darf nun doch umgebaut werden. Geplant ist die Innensanierung des 1899 entstandenen Hauptgebäudes. Außerdem soll ein neuer Pavillon entstehen, in dem künftig die Schänke und Brotzeitstände untergebracht sind.

Nach vier Jahren Renovierung der Zimmer, Konferenz- und Frühstücksräume, hat das Hotel Berlin, Berlin nun auch das Restaurant Lütze eröffnet. Die Hotelführung hat sich für ein qualitativ hochwertiges Gastronomiekonzept entschieden, das sich vor allem fürs Lunchgeschäft eignet.

Seit dem 1. Januar 2023 gilt die Pflicht zum Angebot von Mehrwegalternativen. Auf die Möglichkeit, dass die Waren in Mehrwegverpackungen erhältlich sind, müssen die betroffenen Unternehmen die Gäste bzw. Kunden ausdrücklich hinweisen. Der DEHOGA hat entsprechende Vorlagen für Informationstafeln bzw. Informationsschilder erstellt.