Im Café mit Daten bezahlen

| Gastronomie Gastronomie

Im Shiru Café der Brown University in Providence in den USA können Studierende ihren Kaffee jetzt mit persönlichen Informationen bezahlen, wie „Focus.de“ berichtet. Für den gratis Kaffee müssen Gäste zustimmen, dass ihre Daten an Dritte weitergegeben werden dürfen, die den Studis dann Werbung, Stellenanzeigen und Praktikumsangebote schicken können.

Die Daten der Studenten stehen bei Unternehmen hoch im Kurs. Die die Brown University zählt zu den acht renommiertesten Hochschulen der USA. Hier wollen sich Konzerne Nachwuchskräfte sichern. 

Die Idee, mit Daten zu bezahlen ist nicht ganz neu. In Japan sponsern Unternehmen schon länger die die Heißgetränke potenzieller Nachwuchskräfte und erhalten im Gegenzug die Daten der Studenten. Das Shiru Café testet nun, ob sich das Konzept auch in anderen Ländern durchsetzen könnte. Natürlich werden in dem Café auch weiterhin herkömmliche Zahlungsmittel akzeptiert. Wer seine Daten nicht geben will, zahlt wie gewohnt mit Geld. Laut „Focus.de“ sind Gebäck und Snacks von dem Konzept sowieso ausgenommen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.