Jan Hartwig verrät Details zum eigenen Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Jan Hartwig ist auf dem Weg zu neuen Zielen. Nachdem er im Sommer 2021 das Restaurant Atelier verließ, das er von einem zu drei Sternen geführt hat, arbeitet er nun an seinem eigenen Restaurant. Zunächst ist es als Pop up im Flagshipstore der Porzellanmanufaktur Nymphenburg gestartet. Parallel laufen aber die Vorbereitungen für sein eigenes Restaurant, das im Frühsommer eröffnen soll. In dieser Podcast-Folge verrät er erste Details, wie der Betrieb aufgestellt sein wird. So viel kann er schon jetzt versprechen: "Ich bin Feuer und Flamme und es wird sehr schön werden".

Hier Podcast mit Jan Hartwig anhören:

Jan Hartwig kam, sah und siegte. 2014 übernahm er die Küchenleitung  des Ateliers im Bayerischen Hof und brachte frischen Wind in das lange  Zeit mit Gourmetküche etwas fremdelnde klassische Grand Hotel der bayerischen Landeshauptstadt. Hartwig schaute sich das Haus und sein neues Team kurz an und stellte dann die Weichen auf europäische Spitzenküche in München. Dort war seit den Abgängen von Eckhart Witzigmann und Heinz Winkler kein Drei-Sterne-Restaurant mehr  hervorgegangen. Schon 2016 kam der zweite Stern und bereits zwei Jahre  später (2018) hat Jan Hartwig es fertiggebracht, München mit einem  Drei-Sterne-Restaurant endlich wieder in die Riege der  Gourmet-Hauptstädte zu kochen. Der Gast soll während des Essens vor allem Spaß empfinden, so der bescheidene Ansatz des langjährigen Sous Chefs von Sven Elverfeld. Zuvor hatte er aber schon bei namhaften  Köchen wie Christian Jürgens und Klaus Erfort gearbeitet, und so kommt  der Erfolg nicht von ungefähr.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit „OMA – Opportunity for More Authenticity“ gewinnt ein Team der FHWien der WKW den europäischen Hospitality-Wettbewerb in Amsterdam. Die Idee nutzt das kulinarische Wissen lokaler Großmütter, um Gästen authentische Food-Erlebnisse zu bieten.

Seit Ewigkeiten galt auf der Wiesn: Sechs Münchner Biere gibt es dort - und kein einziges mehr. Doch die Bier-Frage wird nun endgültig zum Politikum. Denn eine Brauerei plant die Revolution.

In Mainz-Gonsenheim setzt das Weingut St. Antony auf ein Gastronomiekonzept, das die Tradition der klassischen Eckkneipe aufgreift. Unter dem Namen Heiliger Anton wurde ein Pop-up-Restaurant eröffnet, das den Fokus auf soziale Interaktion und eine unkomplizierte Bewirtung legt.

Im Salzburger Hotel und Restaurant Cool Mama sorgt eine strikte Bekleidungsvorschrift für öffentliche Diskussionen. Einer Frau wurde bei der Reservierungsanfrage für das Sky-Restaurant eine Absage erteilt, da sie ein Kopftuch trägt. Das Gastronomieunternehmen beruft sich auf die Hausordnung, während die Betroffene den Vorwurf der Diskriminierung erhebt.

Pizza Hut steht vor einem bedeutenden Umbruch auf dem US-Markt. Die Muttergesellschaft Yum! Brands hat die Schließung von 250 leistungsschwachen Standorten angekündigt und prüft derzeit strategische Optionen für die Zukunft der Marke.

Die Hamburger Systemgastronomie-Kette Schweinske gibt die Mehrwertsteuersenkung ab März 2026 über gezielte Preisnachlässe an ihre Gäste weiter. Damit wählt das Unternehmen einen anderen Weg als weite Teile der Branche.

Vom 19. Februar bis zum 1. März lädt das Feinschmeckerfestival «eat! Berlin» zu besonderen kulinarischen Angeboten ein. Braucht man Anzug und Kleid? Und muss man wissen, wo welches Besteck liegt?

Die Gewerkschaft NGG fordert nach Bekanntwerden neuer Zahlen zu Mindestlohnverstößen im Gastgewerbe eine personelle Verstärkung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und eine verpflichtende digitale Zeiterfassung.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz ordnet seine Küchenstruktur neu. Nach zwölf Jahren hat der bisherige Küchenchef Dennis Quetsch den Betrieb in Berlin-Mitte zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch verlassen. Die Nachfolge treten zwei Talente aus den eigenen Reihen an, die künftig unter der Leitung von Küchendirektor Marco Müller eine Doppelspitze bilden.

In eine Gaststätte selbst Wein mitzubringen ist in Thüringen eine Seltenheit – verbreiteter sind andere Formen des «Korkengeldes». Was das heißt, was Gäste beachten sollten und was Wirte davon haben.