Jeunes Restaurateurs Deutschland feiern 35-jähriges Bestehen

| Gastronomie Gastronomie

Die Vereinigung Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland begeht im Jahr 2026 ihr 35-jähriges Gründungsjubiläum. Das kulinarische Netzwerk, das im Jahr 1991 initiiert wurde, umfasst aktuell 70 Mitglieder und stellt das laufende Jubiläumsjahr unter das thematische Leitmotiv „Genuss, der weitergeht“.

Fokus auf Nachwuchsförderung und Handwerk

Ein zentraler Bestandteil der Verbandsarbeit ist die Nachwuchsförderung. Diese werde insbesondere durch eine Zusatzausbildung an der hauseigenen JRE Genuss-Akademie umgesetzt. Ziel sei es, neben handwerklichem Wissen auch Werte wie Respekt und Teamgeist zu vermitteln und ein ganzheitliches Verständnis für die Zusammenarbeit zwischen Küche und Service zu schaffen.

Im Bereich der kulinarischen Weiterentwicklung setzt die Organisation auf Formate wie das Genusslabor 2.0. Hierbei erarbeiten Mitglieder gemeinsam mit Produzenten und Gastköchen neue Ansätze für die Küche, wobei die Verwendung regionaler Zutaten im Vordergrund steht. Das Format dient dem Zweck, abseits des regulären Restaurantbetriebs experimentelle Konzepte zu entwickeln.

Gastronomische Aktionen und gesellschaftliches Engagement

Bis Ende März 2026 führen die Mitgliedsbetriebe die Aktion JRE Sharing Moments durch. Nach Angaben des Netzwerks handelt es sich dabei um Menüs im Sharing-Stil, bei denen Gerichte gemeinschaftlich am Tisch geteilt werden. Viele der beteiligten Betriebe sind familiengeführt und setzen auf eine enge Verzahnung von Küchenleistung und Service.

Zusätzlich engagiert sich die Vereinigung über die JRE-Deutschland Foundation. Die Stiftung verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen Wissen über nachhaltige Ernährung zu vermitteln. Die Finanzierung erfolgt über Wohltätigkeitsveranstaltungen. In diesem Zusammenhang fand Anfang März 2026 die erste Charity Küchenparty in der Redoute in Bonn statt.

Netzwerkstruktur und internationale Kooperationen

Das Netzwerk wird durch verschiedene Partnerschaften unterstützt. Als neue Partner nennt die Vereinigung Unternehmen wie Jaguar Land Rover, Lobenbergs Gute Weine, das Altonaer Kaviar Import Haus (AKI) und Rituals. Diese Kooperationen sollen über klassische Geschäftsbeziehungen hinausgehen und auf gemeinsamen Qualitätsstandards basieren.

Die interne Vernetzung der Mitglieder wird durch regelmäßige Veranstaltungen gefördert. Dazu zählen der JRE Team Day sowie der in diesem Jahr in Köln stattfindende internationale JRE Kongress. Diese Zusammenkünfte dienen laut Verband dem fachlichen Austausch und der Entwicklung neuer Ideen innerhalb der Branche.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.