JRE Österreich mit drei neuen Mitglieder

| Gastronomie Gastronomie

Rund 350 Spitzenköche und Restaurateure aus 15 Ländern umfasst die vor mehr als 40 Jahren in Paris gegründete JRE-Vereinigung. Österreich ist natürlich auch vertreten. Die mittlerweile 37 Mitglieder um Präsident Richard Rauch legen dabei Wert darauf, nach einem strengen Auswahl- und Testverfahren nur aufzunehmen, wer „unsere Leidenschaft für Gastronomie ebenso teilt wie unseren hohen Qualitätsanspruch!“

Die jüngsten Mitglieder der JRE fügen sich mit ihren Gastgebern in diese Philosophie ein. So gilt das „Esslokal“ (Gault Millau 2022: 16,5 Punkte, 3 Hauben) von Roland und Barbara Huber in Hadersdorf als neuer Shooting-Star. Ein Restaurant inmitten der niederösterreichischen Weinregionen mit einer französisch inspirierten „Bistronomie-Küche“, die auch in Sachen Weinbegleitung so manche Überraschung bereithält. www.esslokal.com

Wie harmonisch sich Wirtshaus und Gourmetbereich verbinden lassen, zeigen Peter und Nina Pichler im Molzbachhof (Gault Millau 2022, 15,5 Punkte, 3 Hauben) im niederösterreichischen Kirchberg am Wechsel. Der eigene Gemüse- und Kräutergarten bereichert die Küche, Wurstspezialitäten und manches mehr werden selbst produziert. www.molzbachhof.at

Der Unterwirt in Ebbs (Gault Millau 2022: 14,5 Punkte, 2 Hauben) heißt seit Jahrhunderten Unterwirt, aber genau genommen geben hier die Unterwirtinnen den Ton an: Katrin, Maria und Sabrina Steindl haben das historische Haus in den letzten Jahren in ein Gourmethotel verwandelt. Gleiches gilt für die Tiroler Küche von Christian Rannacher, der regionale Tradition mit zeitgemäßer Esskultur verschmelzen lässt. www.unterwirt.at


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.