Keime und Viren? - Maschinelles Spülen im Restaurant besser als reinigen von Hand

| Gastronomie Gastronomie | Anzeige

Jörg Forderer, Leiter Produktschulung der Winterhalter Deutschland GmbH zum Thema Hygiene beim Spülen

Tageskarte: Beseitigt eine Winterhalter Spülmaschine Keime und Viren?

Forderer: Ja, zu über 99,999 Prozent. Denn Winterhalter Spülmaschinen sind nach DIN SPEC 10534 zertifiziert und gewährleisten eine Keimreduktion um mehr als 5 log-Stufen – praktisch entspricht das dem Niveau einer Desinfektion. Voraussetzung ist, dass die Maschine fehlerfrei funktioniert und fachgerecht betrieben wird.

Tageskarte: Gibt es für diese Desinfektionsleistung eine Überprüfung?

Forderer: Für die hygienische Prüfung hinsichtlich der Reinigungsleistung unserer Spülmaschinen verwenden wir den Testkeim »E. faecium«. Er gilt als äußerst widerstandsfähig, ist besonders hitzeresistent und damit ein idealer Vertreter für eine Vielzahl von Keimen – auch für Bakterien und Viren wie das Coronavirus SARS-CoV-2. Bei diesen Hygiene-Tests werden in einer Winterhalter Spülmaschine mindestens 99,999 % der Keime entfernt. Auch Coronaviren. 

Tageskarte:Warum ist das maschinelle Spülen besser als das Spülen von Hand?

Forderer: Das hat gleich mehrere Gründe: Der maschinelle Spülprozess ist komplett automatisiert und ermöglicht viel höhere Temperaturen als das Handspülen – mit deutlich längeren aktiven Spülzeiten bei konstant hoher Temperatur. Hinzu kommt die Verwendung hochkonzentrierter Reiniger in der stets optimalen Dosierung. Und: Durch das maschinelle Nachspülen mit seinen hohen Temperaturen trocknet das Spülgut so gut ab, dass es nicht von Hand nachpoliert werden muss – was die Übertragung von Keimen beim Gebrauch eines Geschirrtuchs verhindert.

HANDSPÜLEN VS. MASCHINENSPÜLEN


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.