Nach der Amokfahrt in Münster wurden die beiden betroffenen Gasthäuser „Großer Kiepenkerl“ und „Kleiner Kiepenkerl“ wieder geöffnet. In den vergangenen Tagen seien die Belegschaften der beiden Läden zu einem Team zusammengewachsen, so eine Facebook-Mitteilung. Sie hätten ihren Schrecken und ihre Trauer geteilt, miteinander geweint, gesprochen und beratschlagt. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von der Notfallseelsorge Münster sowie der Hilfsbereitschaft aus dem Kiepenkerlviertel, aus Münster und dem ganzen Land.
Wann die Türen wieder geöffnet werden, wurde laut Mitteilung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überlassen. Schließlich könnten nur sie beurteilen, ob und wann sie wieder bereit und fähig zur Arbeit seien. Diese Entscheidung sei jedoch schnell und eindeutig gefallen: Die Teams hätten das große Bedürfnis, den Ausnahmezustand zu beenden und wieder in ihr gewohntes (Arbeits-)leben zurückzukehren. Auch die psychologische Begleitung habe diesen Entschluss bestärkt.











