Kinderfreies Restaurant sorgt für Empörung

| Gastronomie Gastronomie

Es ist schon wieder passiert – ein Restaurant hat die lieben Kinder ausgesperrt. Dieses Mal war es „Omas Küche und Quartier“ auf Rügen, das den Zorn der Eltern auf sich zog. Denn seit diesem Montag ist Kindern unter 14 Jahren ab 17 Uhr der Zutritt verboten. Sie seien auf Ruhe, Erholung und entspanntes Genießen spezialisiert, so die Erklärung. Einige Nutzer der sozialen Netzwerke sehen es dennoch als direkten Angriff. 

Der Chef betrachtet das Ganze jedoch gelassen. Wie er dem Nordkurier verriet, würden die Gäste den Schritt befürworten. Außerdem habe er aufgrund fehlender Erziehung der Kinder keine andere Wahl. Er habe es jahrelang erfolglos mit speziellen Kinderspeisekarten probiert und mit Hinweisschildern für die Eltern. Doch die Freiheit der Kinder höre eben da auf, wo die Freiheit der anderen Gäste beschnitten werde. 

Kritik ist der Wirt laut Nordkurier bereits gewohnt. 2007 war sein Laden das einzige Nichtraucherlokal auf Rügen. Jetzt seien sie das erste erwachsenen-freundliche Restaurant der Insel, so sein Kommentar. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

Die Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo wird ihren Betrieb einstellen. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, die Plattform bis Ende Dezember 2026 „in einem geplanten und geordneten Prozess“ abzuwickeln.

Klüh Catering kooperiert mit der TU Dortmund und dem Universitätsklinikum Essen im Projekt Green Hospital Food. Die Initiative strebt eine klimaneutrale und gesundheitsfördernde Verpflegung im Krankenhaussektor bis 2027 an.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.

Ruff’s Burger expandiert in das Rhein-Main-Gebiet und eröffnet am 3. April einen neuen Standort in der Wiesbadener Altstadt. Das Konzept setzt auf eine Kombination aus klassischen Burger-Varianten und einer Kooperation mit einem regionalen Weingut.