Klüh-Gruppe: Familienunternehmen erzielt erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz

| Gastronomie Gastronomie

Für die Klüh-Gruppe war das Geschäftsjahr 2023 ein besonders erfolgreiches: Erstmals in der Unternehmensgeschichte konnte der Multiservice-Dienstleister die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro überspringen – eine Steigerung um 10,9 Prozent (plus 100,9 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem Erfolg haben insbesondere die Geschäftsbereiche Cleaning mit 12,2 Prozent (plus 40,2 Mio. Euro), Security mit 11Prozent (plus 19,0 Mio. Euro), Catering mit 7,6 Prozent (plus 13,5 Mio. Euro) und Clinic Service mit 6,3 Prozent (plus 11,1 Mio. Euro) Zuwachs beigetragen. Mit 284,7 Millionen Euro betrug der Anteil des Auslandsgeschäftes 27,8 Prozent vom Gesamtumsatz der Klüh-Gruppe und konnte im Vergleich zu 2022 um 20,9 Prozent (plus 49,3 Mio. Euro) gesteigert werden.

Frank Theobald, Sprecher der Holding-Geschäftsführung: „Das erfolgreiche Jahr zeigt, dass wir unsere Rolle als Zukunftsleister wieder einmal sehr gut ausgefüllt haben. Der zunehmende Einsatz digitaler Technologien ist für Klüh hierbei ebenso selbstverständlich wie das Bestreben, immer nachhaltiger zu Wirtschaften – sowohl bei den Angeboten
für die Kunden als auch im eigenen Unternehmen.“

Der Weg zum nachhaltigeren Wirtschaften

Ein gutes Beispiel für nachhaltigen Erfolg durch smarte Prozesse und Produkte ist das Eco System for Smart Services, mit dem die Dienstleistungen von Klüh an den Bedarf der Kunden angepasst werden können. Mit dem 360-Grad-Konzept haben die Klüh-Geschäftsbereiche Cleaning und Clinic Service im Geschäftsjahr 2023 ihre Reinigungsqualität und -effizienz gesteigert und ressourcenschonende Prozesse erfolgreich installiert. So konnte der Verbrauch vor allem von Reinigungsmitteln und Wasser signifikant reduziert werden. Der Catering-Sparte wiederum ist es erfolgreich gelungen, Lebensmittelabfälle zu verringern. Hierzu nutzt der Geschäftsbereich KI-basierte Absatzprognosen sowie ein Abfallanalysetool zur Optimierung des Speiseplanes und zur Reduzierung des Wareneinsatzes.

Verantwortung als Arbeitgeber

Mit großem Engagement und innovativen Recruiting-Maßnahmen hat es das Unternehmen zudem trotz des allgemeinen Arbeitskräftemangels 2023 wieder geschafft, sich als attraktiver Arbeitgeber im Markt zu behaupten. „Wir müssen uns immer etwas Neues einfallen lassen für Mitarbeitende und potenzielle Mitarbeitende. Denn wir möchten ein guter Arbeitgeber sein, bei dem die Menschen gerne und lange tätig sein können, und unsere Kunden nachhaltig zufriedenstellen“, sagt Holding-Geschäftsführer Christian Frank, der auch den Bereich Personal verantwortet.

Überzeugen konnte Klüh unter anderem in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Recruiting. So wurde das Unternehmen etwa für sein innovatives Bewerbermanagement mit dem „Best Recruiters“-Award vom career Institut & Verlag sowie den „German Brand Award“ 2023 vom German Brand Institute ausgezeichnet. Durchsetzen konnte sich Klüh hierbei mit seinem optionalen WhatsApp-Bewerbungsverfahren, welches den Bewerbungsprozess vereinfacht und beschleunigt.

Weiterführende Informationen über das Geschäftsjahr 2023 und die Nachhaltigkeitsstrategie von Klüh unter www.klueh.de/nachhaltigkeit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.