Kneipe 80 startet mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg

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Das Gastronomiekonzept Kneipe 80 expandiert laut Mitteilung mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Entwickelt wurde das Format von Marc Uebelherr und Markus Bauer. Der Start der neuen Betriebe erfolgt im Rahmen eines angekündigten Roll-outs.

Neuer Pop-up-Standort im Freibad Abwinkl am Tegernsee eröffnet

Nach Angaben des Unternehmens zieht die Kneipe 80 als Pop-up in einen leerstehenden Kiosk im Freibad Abwinkl am Tegernsee ein. Der Standort befindet sich an einer frei zugänglichen Liegewiese und richtet sich laut Mitteilung an Badegäste und Spaziergänger.

Das Konzept basiert nach Unternehmensangaben auf einer Kombination aus Musik der 1980er-Jahre, einem reduzierten Speise- und Getränkeangebot sowie einer bewusst einfach gehaltenen Umsetzung.

Standort in Augsburg entsteht im ehemaligen Sausalitos-Gebäude

Parallel dazu ist laut Mitteilung ein weiterer Standort in Augsburg geplant. Dieser wird gemeinsam mit Christopher Steinle im ehemaligen Sausalitos in der Maximilianstraße umgesetzt. Der Start ist nach Unternehmensangaben für Mai vorgesehen.

Beide neuen Standorte sollen exemplarisch für das ursprüngliche Konzept stehen, das nun im Zuge einer strukturierten Expansion weiterentwickelt wird.

Neues Format Kiosk 80 erweitert Konzept für kleinere Flächen

Mit dem Format „Kiosk 80“ führt das Unternehmen eine zusätzliche Marke ein. Dieses soll die Inhalte der Kneipe 80 auf kleinere Flächen und besondere Standorte wie Freibäder oder Außenbereiche übertragen.

Das neue Format ergänzt laut Mitteilung das bestehende Portfolio und soll flexibel einsetzbar sein.

Expansion erfolgt über Partner aus dem Netzwerk von Marc Uebelherr

Nach Angaben des Unternehmens basiert die Expansion auf Kooperationen mit Partnern aus dem Umfeld von Marc Uebelherr. Die Umsetzung der einzelnen Standorte erfolgt demnach durch lokale Betreiber.

„Die Kneipe 80 wird als gemeinsames Projekt von Freunden national und international zum Treffpunkt für die junge und junggebliebene Zielgruppe – je nach Standort sowohl spontan aufpoppend als auch auf Dauer“, heißt es in der Mitteilung.

Uebelherr arbeitet nach eigenen Angaben unter anderem mit Partnern aus dem Umfeld des Leaders Club zusammen. Zum erweiterten Team zählen laut Unternehmen Markus Bauer, Lia Stuth, Emma Gogic und Alexander Schewtschenko.

Konzept setzt auf Musik der 1980er-Jahre und reduziertes Angebot

Das gastronomische Angebot umfasst ein einfaches Speise- und Getränkesortiment. Die musikalische Ausrichtung beinhaltet unter anderem Titel von Kim Wilde, Michael Jackson und Nena.

„Mit dem Retro-Konzept bin ich zu meinen Wurzeln als Gastronom zurückgekehrt“, wird Marc Uebelherr zitiert. Weiter erklärt er: „Vor 25 Jahren waren wir genau mit diesem Dreiklang erfolgreich: Musik vom Plattenteller, ein einfaches, erschwingliches F&B-Programm mit internationalem Street Food und sensationell gute Stimmung!“

Nach Unternehmensangaben ist das Konzept nicht als klassisches Franchise-System organisiert. „Wir arbeiten ohne großen Overhead“, so Uebelherr laut Mitteilung.

Mehrere weitere Standorte in Planung für laufendes Jahr angekündigt

Nach Angaben des Unternehmens befinden sich derzeit sechs bis acht weitere Standorte in Vorbereitung. Mindestens vier Projekte sollen noch im laufenden Jahr umgesetzt werden.

„Wir haben weder Zeitdruck noch einen geografischen Plan für die Expansion. Das Wachstum ergibt sich aus den Partnerschaften“, wird Uebelherr zitiert.

Die Expansion soll sowohl dauerhafte Standorte als auch temporäre Pop-up-Konzepte umfassen.

Konzept startete 2025 mit Pop-up in Münchner Maxvorstadt

Die erste Umsetzung der Kneipe 80 erfolgte am 1. Februar 2025 als Pop-up in der Münchner Maxvorstadt in den Räumen des ehemaligen Tresznjewski. Das Projekt war nach Unternehmensangaben zunächst auf wenige Monate angelegt.

Im Herbst 2025 folgte ein weiterer Standort im Münchner Glockenbachviertel, der laut Mitteilung von Julie Uebelherr geführt wird. Insgesamt wurden bislang sechs Pop-up-Umsetzungen in München realisiert.

Zudem wurde das Konzept laut Mitteilung wenige Monate nach dem Start mit der „Silbernen Palme“ des Leaders Club ausgezeichnet.


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