Kochen in der Quarantäne: Die Top-5-Rezepte bei Chefkoch

| Gastronomie Gastronomie

Rund drei Wochen hält sich die Mehrzahl der Deutschen nun schon weitestgehend zuhause auf - und nutzt die Zeit ausgiebig zum Kochen. Jeder Vierte hierzulande holte sich dafür Inspiration bei Chefkoch, dessen Zugriffszahlen im Monat März auf 20,32 Millionen Unique User stiegen. Welche Gerichte zurzeit besonders häufig in heimischen Küchen zubereitet werden, hat Europas größte Koch-Plattform ausgewertet.

Die Deutschen bleiben sich in der Krise geschmacklich treu. Mit dem "perfekten Pfannkuchen" führt der Chefkoch All-Time-Favorite auch jetzt die Top-5-Liste der meist gesuchten Rezepte an. 360.000 Mal wurde er seit dem 16. März aufgerufen. Auch das gute Brot schafft es aufs Siegertreppchen. Das Rezept für "Einfaches Brot" belegt mit 230.000 Aufrufen Platz zwei. Dritter Sieger ist der "Beste Pizzateig" (221.000 Aufrufe), gefolgt von der "Beste Käsekuchen" (212.000 Aufrufe) und "Lasagne" (172.000 Aufrufe) auf den Plätzen vier und fünf.

Arne Wolter, Geschäftsführer und Chief Digital Officer von Gruner + Jahr: "Die Nachfrage nach guten Rezepten steigt seit Beginn der Corona-Krise kontinuierlich an. Das sehen wir an der Entwicklung unserer Reichweite, die steil nach oben geht. Die Zugriffszahlen erreichen Werte, die wir sonst nur zu Weihnachten, der reichweitenstärksten Zeit des Jahres, verzeichnen. So nutzen momentan im Vergleich zum Vorjahreszeitraum teilweise doppelt so viele Menschen unser Angebot." 

Den Reichweitenzuwachs verdankt die Webseite nicht zuletzt der Kampagne #stayathomeandcook, die die Koch-Plattform Mitte März gemeinsam mit Essen & Trinken gestartet hat. Auf der entsprechenden Webseite präsentiert Chefkoch in Artikeln und Rezeptgalerien die Gerichte, die sich besonders gut fürs Homeoffice eignen. Auch auf den Social-Media-Kanälen gibt es zahlreiche Ideen, wie man jetzt gut zuhause kochen kann. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?