Kölner Jakob Schröder gewinnt Deutsche Cocktail-Meisterschaft 2025

| Gastronomie Gastronomie

Im Hamburger „Pallas“ fand jetzt die 39. Deutsche Cocktail-Meisterschaft (DCM) der Deutschen Barkeeper-Union (DBU) statt. Als Sieger ging Jakob Schröder hervor, der in Köln in der Bar „Toddy Tapper“ tätig ist. Er setzte sich mit seiner Kreation namens „Slow Motion“ gegen zehn Finalistinnen und Finalisten durch.

Das Siegerrezept und der Hauptpreis

Der erstplatzierte Drink „Slow Motion“ des Kölner Bartenders Schröder ist eine Mischung aus Milky Oolong Cordial, Rémy Martin V.S.O.P, Scaramanga Rhum Agricole und Cointreau Noir. Serviert wurde der Cocktail in einer Teeschale, garniert mit einem Glückskeks. Die Zubereitung erfolgte durch „Werfen“ der Zutaten.

Als Hauptpreis erhält Jakob Schröder einen WSET Level 2 Spirituosenkurs in London, inklusive einer Destillerie-Besichtigung. Die Kosten für Reise und Übernachtung werden übernommen.

Maren Meyer, Vorstandsvorsitzende der DBU e.V., kommentierte den Wettbewerb: „Die große Vielfalt, die kreativen Ansätze und das hohe handwerkliche Niveau der Cocktails zeigen, wie lebendig und inspirierend die deutsche Barszene und die Deutsche Barkeeper Union sind.“

Die weiteren Platzierungen und die Jury

Auf dem zweiten Platz landete Lisa Neumann aus Hamburg, die im „The Chug Club“ arbeitet. Ihr Cocktail „Dipity“ enthielt Rosmarin-infundierten Patron Reposado Tequila, Frangelico, Giffard Cherry Brandy, Giffard Rohrzuckersirup und Limettensaft.

Die Drittplatzierung ging ebenfalls nach Köln an Alexandra Pröse von der Suderman Bar. Ihr Drink „Parallax“ bestand aus Woodford Bourbon, Selfmade Amer Picon - Cordial und Angostura.

Die Jury der diesjährigen Meisterschaft setzte sich aus vier erfahrenen Branchenmitgliedern zusammen: Tim Grapperhaus (The Local, Hamburg), Christopher Blake (Hotel Vier Jahreszeit, Hamburg), Adelina Schefferski (freie Bartenderin, Hamburg) sowie Constanze Lay (Rabbit Hole, Hamburg).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.