Kollegenschelte: Frank Rosin ätzt gegen Thomas Bühner und kassiert Klatsche

| Gastronomie Gastronomie

2-Sterne-Koch Frank Rosin hat über seinen 3-Sterne-Kollegen Thomas Bühner hergezogen, nach dem dieser sein Lokal schließen musste. Bühner schießt mit Kraftausdrücken zurück, und Rosin muss sich entschuldigen. 

„Kochen kann er ja. Jetzt muss er nur noch lernen Geld zu verdienen“, hatte Rosin auf Instagram geschrieben, nachdem die überraschende Schießung des La Vie von Thomas Bühner durch die Georgsmarienhütte bekannt wurde. Tageskarte berichtete. Die Instagram-Story war im Profil von Frank Rosin bereits am frühen Montagabend nicht mehr sichtbart. Doch Bühner betont, diese auf Rosins Profil gesehen zu haben.

Den Angriff ließ 3-Sterne-koch Bühner natürlich nicht auf sich sitzen und keilte in derben Worten zurück. „Zitat Thomas Bühner: So reagieren nur Arschlöcher!" Im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung ruderte der 3-Sternekoch zurück: „Ich gebe zu, dass ich da ziemlich harsch reagiert habe“, sagte er. „Ich habe mich darüber geärgert. Sowas in so einer Situation abzusetzen. Da geht es mir um die Mitarbeiter." 

Aber auch Rosin kroch zu Kreuze und entschuldigte sich für seinen verbalen Aussetzer bei Thomas Bühner. „Mensch Rose! Erst denken, dann posten!": So beginnt Frank Rosin seinen Post, den er am Mittwochabend sowohl bei Facebook als auch als Instagram-Story verbreitete. Sein Statement sei unsensibel und absolut nicht angemessen gewesen, schreibt Rosin weiter. Er wünsche Bühner und seinem Team alles Gute.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.