Kreativer Trick: Wirt spendiert Freibier für die richtigen Kontaktdaten

| Gastronomie Gastronomie

Immer noch gibt es viele Gäste, die beim Restaurantbesuch nicht ihre korrekten Daten angeben. Genau denen hat die kleine Brauerei Berg in Baden-Württemberg jetzt den Kampf angesagt. Allerdings nicht mit harten Bandagen, sondern mit Freibier.

Wie tz.de berichtet, schreiben die Gäste des angrenzenden Wirtshauses ihre Kontaktdaten nicht mehr auf eine Liste. Stattdessen erhält jeder Gast eine eigene Postkarte, auf die sie ihre Adresse eintragen müssen. Nach Ablauf der Frist zur Vorratsdatenspeicherung wird die Karte allerdings nicht vernichtet, sondern der Post übergeben und dem Gast nach Hause geschickt. Die Postkarte kann anschließend beim nächsten Besuch als Gutschein für ein 0,5 Liter Bier eingelöst werden. Natürlich nur, wenn die Gäste auch die richtige Adresse angegeben haben.

 «Wir wollten dem Gast die Scheu nehmen, uns seine persönlichen Daten zu geben, indem wir ihm mit der Versendung der Postkarte seine Daten zurückgeben», teilte Franz Weisser von der Brauerei mit.

Die Idee dazu sei auch aus der Not geboren, da die Brauerei nach dem Lockdown große Sorge gehabt habe, ob die Wirtschaft wieder in Gang komme. Von den Gästen werde die Aktion gut angenommen: «Nach dem Staunen sorgt es für ein Lächeln und sogar Heiterkeit», teilte Weisser mit. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

Die Netzgemeinde feiert diese kreative Idee und auf Twitter bekommt die Brauerei viel positives Feedback. „Größtenteils richtige Daten UND wiederkehrende Kunden“, lobt ein User die Freibier-Aktion. Und: „Das ist ja genial. Super Werbung und alle Leute geben echte Kontaktdaten an.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.