Kreativer Trick: Wirt spendiert Freibier für die richtigen Kontaktdaten

| Gastronomie Gastronomie

Immer noch gibt es viele Gäste, die beim Restaurantbesuch nicht ihre korrekten Daten angeben. Genau denen hat die kleine Brauerei Berg in Baden-Württemberg jetzt den Kampf angesagt. Allerdings nicht mit harten Bandagen, sondern mit Freibier.

Wie tz.de berichtet, schreiben die Gäste des angrenzenden Wirtshauses ihre Kontaktdaten nicht mehr auf eine Liste. Stattdessen erhält jeder Gast eine eigene Postkarte, auf die sie ihre Adresse eintragen müssen. Nach Ablauf der Frist zur Vorratsdatenspeicherung wird die Karte allerdings nicht vernichtet, sondern der Post übergeben und dem Gast nach Hause geschickt. Die Postkarte kann anschließend beim nächsten Besuch als Gutschein für ein 0,5 Liter Bier eingelöst werden. Natürlich nur, wenn die Gäste auch die richtige Adresse angegeben haben.

 «Wir wollten dem Gast die Scheu nehmen, uns seine persönlichen Daten zu geben, indem wir ihm mit der Versendung der Postkarte seine Daten zurückgeben», teilte Franz Weisser von der Brauerei mit.

Die Idee dazu sei auch aus der Not geboren, da die Brauerei nach dem Lockdown große Sorge gehabt habe, ob die Wirtschaft wieder in Gang komme. Von den Gästen werde die Aktion gut angenommen: «Nach dem Staunen sorgt es für ein Lächeln und sogar Heiterkeit», teilte Weisser mit. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

Die Netzgemeinde feiert diese kreative Idee und auf Twitter bekommt die Brauerei viel positives Feedback. „Größtenteils richtige Daten UND wiederkehrende Kunden“, lobt ein User die Freibier-Aktion. Und: „Das ist ja genial. Super Werbung und alle Leute geben echte Kontaktdaten an.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wechsel in der Duisburger schauinsland-reisen-arena: Ab der Saison 2026/27 übernimmt Supreme Sports Hospitality das gesamte Catering. Der neue Partner setzt auf eine Mischung aus Investitionen in die Infrastruktur, bewährten Stadion-Klassikern und innovativen Food-Konzepten.

Mit „OMA – Opportunity for More Authenticity“ gewinnt ein Team der FHWien der WKW den europäischen Hospitality-Wettbewerb in Amsterdam. Die Idee nutzt das kulinarische Wissen lokaler Großmütter, um Gästen authentische Food-Erlebnisse zu bieten.

Seit Ewigkeiten galt auf der Wiesn: Sechs Münchner Biere gibt es dort - und kein einziges mehr. Doch die Bier-Frage wird nun endgültig zum Politikum. Denn eine Brauerei plant die Revolution.

In Mainz-Gonsenheim setzt das Weingut St. Antony auf ein Gastronomiekonzept, das die Tradition der klassischen Eckkneipe aufgreift. Unter dem Namen Heiliger Anton wurde ein Pop-up-Restaurant eröffnet, das den Fokus auf soziale Interaktion und eine unkomplizierte Bewirtung legt.

Im Salzburger Hotel und Restaurant Cool Mama sorgt eine strikte Bekleidungsvorschrift für öffentliche Diskussionen. Einer Frau wurde bei der Reservierungsanfrage für das Sky-Restaurant eine Absage erteilt, da sie ein Kopftuch trägt. Das Gastronomieunternehmen beruft sich auf die Hausordnung, während die Betroffene den Vorwurf der Diskriminierung erhebt.

Pizza Hut steht vor einem bedeutenden Umbruch auf dem US-Markt. Die Muttergesellschaft Yum! Brands hat die Schließung von 250 leistungsschwachen Standorten angekündigt und prüft derzeit strategische Optionen für die Zukunft der Marke.

Die Hamburger Systemgastronomie-Kette Schweinske gibt die Mehrwertsteuersenkung ab März 2026 über gezielte Preisnachlässe an ihre Gäste weiter. Damit wählt das Unternehmen einen anderen Weg als weite Teile der Branche.

Vom 19. Februar bis zum 1. März lädt das Feinschmeckerfestival «eat! Berlin» zu besonderen kulinarischen Angeboten ein. Braucht man Anzug und Kleid? Und muss man wissen, wo welches Besteck liegt?

Die Gewerkschaft NGG fordert nach Bekanntwerden neuer Zahlen zu Mindestlohnverstößen im Gastgewerbe eine personelle Verstärkung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und eine verpflichtende digitale Zeiterfassung.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz ordnet seine Küchenstruktur neu. Nach zwölf Jahren hat der bisherige Küchenchef Dennis Quetsch den Betrieb in Berlin-Mitte zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch verlassen. Die Nachfolge treten zwei Talente aus den eigenen Reihen an, die künftig unter der Leitung von Küchendirektor Marco Müller eine Doppelspitze bilden.