Künstliche Intelligenz: In Frankfurt eröffnet Deutschlands erstes KI-Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

In Frankfurt eröffnet im Rahmen des Urban Future Festival S-O-U-P das Pop-up-Restaurant „the byte“. Das Besondere: Eine künstliche Intelligenz namens Ambrosia hat nicht nur das Fünf-Gänge-Menü kreiert. Sie ist auch für die Musik, die Cocktails und sogar die Kunst im Restaurant verantwortlich.

Hinter dem digital-kulinarischen Projekt stehen die Unternehmer James Ardinast (Bar Shuka), Jonathan Speier (S-O-U-P-Festival) sowie der KI-Spezialist Sebastian Heinz (AI Hub Frankfurt), die das „the byte“ in der Eventlocation STANLEY veranstalten.

Und ihre Anweisungen an die KI waren klar: „Unser Auftrag war, nimm die traditionelle Frankfurter Küche, setze sie in die heutige Zeit und lass die vielseitigen ethnischen Einflüsse, der Menschen, die seit vielen Generationen in dieser Stadt leben, mit einfließen“, erklärt Ardinast gegenüber „Genussmagazin Frankfurt“.

Dadurch sei eine Fusion Küche entstanden, die verschiedenste Einflüsse aus Asien, dem mediterranen Raum und dem Mittleren Osten in traditionellen Frankfurter Gerichten zusammenbringe, heißt es dort weiter. Die Basis sei allerdings immer die Frankfurter Küche.

„Es ist faszinierend zu sehen, wie die KI in der Lage ist, neue Geschmackskombinationen und kreative Gerichte zu kreieren“, sagt Gastronom James Ardinast. Sebastian Heinz fügt hinzu: „Die KI wird in den nächsten Jahren jeden Bereich unseres Lebens beeinflussen – beruflich, gesellschaftlich, zwischenmenschlich. ’The Byte“ ist ein progressiver Vorstoß, KI-Technologie für jeden erlebbar zu machen."

„Wir sind begeistert, dass wir mit ‚the byte‘ ein neues, zukunftsorientiertes Kapitel in der Geschichte der Frankfurter Küche aufschlagen können“, sagte Ardinast. „Wir hoffen, dass die Gäste von dieser einzigartigen Erfahrung begeistert sein werden.“

Wer die Neuinterpretationen des Handkäses und der Grünen Soße probieren möchte, muss schnell sein. Das „the byte“ hat nur noch bis zum 20. Mai 2023 geöffnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pizza Hut steht vor einem bedeutenden Umbruch auf dem US-Markt. Die Muttergesellschaft Yum! Brands hat die Schließung von 250 leistungsschwachen Standorten angekündigt und prüft derzeit strategische Optionen für die Zukunft der Marke.

Die Hamburger Systemgastronomie-Kette Schweinske gibt die Mehrwertsteuersenkung ab März 2026 über gezielte Preisnachlässe an ihre Gäste weiter. Damit wählt das Unternehmen einen anderen Weg als weite Teile der Branche.

Vom 19. Februar bis zum 1. März lädt das Feinschmeckerfestival «eat! Berlin» zu besonderen kulinarischen Angeboten ein. Braucht man Anzug und Kleid? Und muss man wissen, wo welches Besteck liegt?

Die Gewerkschaft NGG fordert nach Bekanntwerden neuer Zahlen zu Mindestlohnverstößen im Gastgewerbe eine personelle Verstärkung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und eine verpflichtende digitale Zeiterfassung.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz ordnet seine Küchenstruktur neu. Nach zwölf Jahren hat der bisherige Küchenchef Dennis Quetsch den Betrieb in Berlin-Mitte zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch verlassen. Die Nachfolge treten zwei Talente aus den eigenen Reihen an, die künftig unter der Leitung von Küchendirektor Marco Müller eine Doppelspitze bilden.

In eine Gaststätte selbst Wein mitzubringen ist in Thüringen eine Seltenheit – verbreiteter sind andere Formen des «Korkengeldes». Was das heißt, was Gäste beachten sollten und was Wirte davon haben.

Das Kölner Zwei-Sterne-Restaurant Ox&Klee und die Hugo-Boss-Tochter Eightyards gehen eine langfristige Kooperation ein. Das Küchenteam wird künftig mit Arbeitskleidung ausgestattet, die aus ressourcenschonenden Stoffüberhängen gefertigt ist.

Am 23. Juni 2026 trifft sich die deutsche Küchenelite in Frankfurt am Main. Im Gesellschaftshaus Palmengarten werden die neuen Michelin-Sterne sowie Sonderpreise für herausragende Leistungen im Service und Nachwuchsbereich vergeben.

McDonald’s setzt weltweit erfolgreich auf Erschwinglichkeit: Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um zehn Prozent. Während in den USA günstige Menü-Bundles die Wende brachten, gehörte Deutschland zu den wichtigsten Wachstumstreibern im internationalen Geschäft.

Die chinesische Café-Kette Cotti Coffee expandiert nach Deutschland und eröffnet erste Filialen in deutschen Großstädten. Mit einer Strategie aus extremer Preispolitik und vollständig digitalisierten Bestellprozessen fordert das Unternehmen etablierte Marktteilnehmer heraus.