Leipziger Traditionsrestaurant "Thüringer Hof" meldet Insolvenz an

| Gastronomie Gastronomie

Das historische Restaurant "Thüringer Hof" in der Leipziger Innenstadt, bekannt für seine lange Tradition und seine Bedeutung für die Stadtgeschichte, hat Berichten zufolge Insolvenz angemeldet. 

Der "Thüringer Hof", dessen Geschichte bis ins Jahr 1454 zurückreicht, ist damit das älteste Restaurant Leipzigs. Das Restaurant ist bekannt dafür, dass Martin Luther zu seinen Stammgästen zählte.

Die Insolvenz wurde durch eine Kombination aus wirtschaftlichen Schwierigkeiten verursacht, darunter steigende Betriebskosten, die Rückzahlung von Corona-Hilfen und ein Rückgang der Gästezahlen. Diese Faktoren haben zu erheblichen finanziellen Belastungen geführt, die der Betreiber nicht mehr bewältigen konnte.

Trotz der Insolvenz bleibt das Restaurant vorerst geöffnet. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Jörg Schädlich, arbeitet an einer Restrukturierungslösung, um den Fortbestand des "Thüringer Hofs" zu sichern. 

Die Nachricht von der Insolvenz hat in Leipzig große Besorgnis ausgelöst, da der "Thüringer Hof" nicht nur ein Restaurant, sondern ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Stadt ist. Viele Leipziger und Touristen verbinden mit dem Restaurant positive Erinnerungen und hoffen auf eine erfolgreiche Rettung des Traditionsbetriebs.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor dem verheerenden Brand mit 40 Todesopfern im Schweizer Skiort Crans-Montana sind in der betroffenen Bar jahrelang keine Brandschutzkontrollen durchgeführt worden. Das hat der Präsident des Gemeinderats, Nicolas Feraud, mitgeteilt.

Nach der Identifizierung aller 40 Todesopfer des Brandinfernos in Crans-Montana steht fest: Viele derjenigen, die es nicht mehr lebend aus der brennenden Bar schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin, wie die Schweizer Polizei im Kanton Wallis berichtet.

Die Strukturkrise im britischen Gastgewerbe hat sich im vergangenen Jahr weiter verschärft. Neue Daten belegen eine kontinuierliche Verringerung der Betriebszahlen, während die Branche vor einer massiven Erhöhung der steuerlichen Belastung steht.

Ein Blick in die Küche zeigt manchmal, was Gäste nie sehen sollen: Mäusekot auf Fensterbänken, Keime in Blumenerde und Gastronomen in der Bredouille. Ein Stuttgarter Lebensmittelkontrolleur erzählt.

Feuerwalze, Wunderkerzen, offene Fragen: Was hat die Tragödie von Crans-Montana ausgelöst? Hinweise darauf geben Berichte von Überlebenden. Verzweifelte Familien suchen nach Antworten.

In der Silvesternacht ist im Schweizer Wintersportort Crans-Montana ein verheerendes Feuer in einer Bar ausgebrochen. Nach offiziellen Angaben der Kantonspolizei Wallis kamen bei dem Unglück rund 40 Menschen ums Leben. Weitere 115 Personen wurden verletzt, ein Großteil von ihnen schwer.

Ab Januar 2026 gilt in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen. Die Umstellung erfordert von Betrieben eine präzise Anpassung der Kassensysteme und eine klare Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen. Wir fassen die wichtigsten Regeln für die Praxis zusammen.

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.