Lieferando-Kuriere sollen Essen nur noch abstellen - und warten

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Die Kuriere des Essens-Lieferdienstes Lieferando sollen den Kunden die Bestellung künftig nur noch vor die Tür stellen und klingeln - warten bis geöffnet wird, müssen sie aber weiterhin. «Aufgrund der jüngsten globalen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus führt Lieferando.de die kontaktlose Lieferung für alle Restaurants auf der Plattform ein», teilte die Lieferando-Mutter Takeaway mit Sitz in den Niederlanden am Freitag mit. «Diese Maßnahme tritt in ganz Europa in Kraft.»

Das Essen sei dabei zu keinem Zeitpunkt unbeobachtet, betonte eine Sprecherin. Die Kuriere seien angewiesen, die Lieferung abzustellen, zu klingeln und von der Tür wegzutreten. «Er oder sie wird so lange warten bis die Bestellung sicher beim Kunden angekommen ist», hieß es mit Blick auf die Lieferanten. Die Kunden wiederum seien angehalten, ausschließlich online zu bezahlen.

Damit will das Unternehmen vermeiden, dass es zum physischen Austausch zwischen Kunden und Lieferanten kommt. Die Ansteckungsgefahr mit dem Sars-CoV-2 genannten Erreger soll so verringert werden. Über die Lieferando-Plattform können Verbraucher per Handy ein Restaurant in ihrer Nähe auswählen und das Essen dort bestellen. Der Konzern Takeaway.com hatte 2019 das Deutschland-Geschäft von Delivery Hero mit Marken wie Foodora, Lieferheld oder Pizza.de für 930 Millionen Euro übernommen.

(dpa)


 

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