Lieferdienst Uber Eats expandiert in Deutschland rasant

| Gastronomie Gastronomie

Uber Eats baut seine Präsenz in Deutschland mit hoher Geschwindigkeit aus. Vier Monate nach der Einführung von Uber Eats im Mai 2021 in Berlin sowie den jüngsten Starts in Frankfurt und München im August 2021 sind bereits mehr als 1000 Restaurants in Deutschland und 30 Restaurantketten mit der Plattform verknüpft.

Nach eigenen Angabe stößt Uber Eats bei Marken wie wie “Hans im Glück”, “Mmaah”, “Peter Pane”, “Nordsee”, “Burgermeister” oder “l’Osteria”, sowie bei international bekannten Marken wie “Burger King”, “Subway” und “KFC” auf großes Interesse. So sind mittlerweile bereits 30 Restaurantketten mit insgesamt mehr als 100 Filialen auf der Uber Eats-Plattform vertreten. Innerhalb der ersten drei Monate hätten diese Ketten ihre Lieferaufträge mit Uber Eats im Durchschnitt um 25 Prozent steigern können, gibt das Unternehmen an.

Um seine Zahlen zu untermauern hat sich Uber Eats Zitate von Restaurant-Partnern besorgt. Carsten Horn, CEO der Nordssee sagt: „Uber Eats steht für innovativen, erstklassigen Food-Lieferservice. Wir freuen uns Uber Eats von Stunde null an in Deutschland bei ihrer erfolgreichen Expansionsstrategie zu begleiten und glauben fest daran, dass der Markteintritt dem gesamten Lieferservice-Markt hilft zu wachsen.“

Cebrail Karabelli, Gründer von Burgermeister lobt: “Zusammen mit Uber Eats haben wir schon mehrere Werbeaktionen umgesetzt und so binnen kürzester Zeit eine große Anzahl an Neukunden für unsere Restaurants gewinnen können. Nach der erfolgreichen Pilotphase wollen wir die Kooperation nun auf alle Burgermeister-Filialen ausweiten.”

Sebastian Lechle, CEO von Mmaah sagt: “Wir sind sehr glücklich über die Zusammenarbeit mit Uber Eats. Der Service ist schnell und unkompliziert und hat uns die Möglichkeit gegeben, viele neue Kunden zu erreichen.”

Und Beschir Hussain, CEO von Vertical Foods beteuert: “Unsere Vision ist es, Essenslieferungen neu zu erfinden. Die Partnerschaft mit Uber Eats wird den deutschen Konsumenten dank innovativer Lösungen ganz neue Möglichkeiten bieten.“

Bas Ouwehand, Head of Enterprise Partnerships für Uber Eats Deutschland: “Wir haben hart daran gearbeitet, ein wichtiger Partner für lokale Champions und etablierte internationale Marken zu werden. Die ersten 100 Tage haben bewiesen, dass wir mit maßgeschneiderten Lösungen und individuellem Support die Nachfrage bei den Restaurantketten signifikant steigern können. Gleichzeitig profitieren unsere Kunden von der großen Vielfalt unseres Angebots, das neben vielen fantastischen Restaurants auch einige der beliebtesten Restaurantketten umfasst.”

Wie Uber Eats für Gastronomen funktioniert

Sobald Gastronomen auf der Plattform registriert sind, haben sie die Wahl zwischen einer Reihe von Produkten, die von der eigenen Lieferung über Lieferdienste durch Flottenpartner von Uber Eats bis hin zu hybriden Lösungen reichen. Sofern Gastronomen dies wünschen, kümmert sich Uber Eats nicht nur um den gesamten Bestell- und Lieferprozess, sondern verspricht auch Nachfrage durch Marketingaktivitäten. Durch transparente Einblicke in die Daten und Prozesse hinter Uber Eats seien die Gastronomen in der Lage, die Nachfrage zu steuern und mehr Bestellungen zu erhalten. Die Lieferzeit von der Bestellung bis zur Übergabe beträgt im weltweiten Durchschnitt weniger als 30 Minuten und soll auch in Deutschland schnellstmöglich erreicht werden. Für die Kurierzustellung, die Uber Eats zusammen mit den Lieferpartnern anbietet, wird eine marktübliche Gebühr von 30 Prozent des Bestellwerts (ohne zusätzliche Kosten pro Bestellung) berechnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Zwei-Sterne-Restaurant Ammolite im Europa-Park hat unter dem neuen Namen „House of Light“ nach einer Modernisierung wiedereröffnet. Küchenchef Peter Hagen-Wiest setzt weiterhin auf eine klassisch europäische Küche mit regionalem Fokus in einem neu gestalteten Ambiente.

Der neue Michelin Guide Frankreich & Monaco 2026 ist vorgestellt worden. Wie der Veranstalter mitteilt, wurde die Auswahl im Grimaldi Forum in Monaco präsentiert. Insgesamt umfasst die aktuelle Ausgabe 668 Sterne-Restaurants, darunter 31 Häuser mit drei Sternen, 84 mit zwei Sternen und 553 mit einem Stern.

Das Restaurant Noma hat einen Bericht zu Arbeitsbedingungen veröffentlicht. Hintergrund sind Vorwürfe gegen Küchenchef René Redzepi sowie eine breitere Debatte über Strukturen in der Spitzengastronomie.

Lieferando hat in Hamburg ihre Awards für das Jahr 2025 verliehen und dabei Infinity Sushi zum bundesweiten Gesamtsieger gekürt. Erstmals erhielten auch Unternehmen aus dem Lebensmittel- und Einzelhandel eigene Auszeichnungen in dem nutzerbasierten Ranking.

Die Caterer im Dehoga fordern für das Jahr 2026 umfassende wirtschaftliche Reformen und warnen vor zusätzlichen Belastungen durch die geplante Tierhaltungskennzeichnung. Neben dem Abbau von Bürokratie setzt sich der Verband für eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten ein.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland feiern im Jahr 2026 ihr 35-jähriges Bestehen und setzen mit dem Jubiläumsmotto „Genuss, der weitergeht“ verstärkt auf Nachwuchsförderung und soziale Projekte.

Jamie Oliver hat ein neues „Jamie’s Italian“ in London eröffnet. Der Standort am Leicester Square markiert laut Medienberichten die Rückkehr der Marke nach der Insolvenz im Jahr 2019.

Katharina Aichhorn aus Baden-Baden gewinnt den Next Chef Award 2026 auf der Internorga in Hamburg. Im Finale setzte sie sich mit einem exakt nachgekochten Gericht gegen internationale Konkurrenz durch.

In der Motorworld Region Stuttgart in Böblingen ist ein neues Restaurant eröffnet worden. Gleichzeitig wurde ein  Hotel am Standort neu ausgerichtet. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, umfasst das Angebot nun das Motorworld Inn Restaurant sowie das Motorworld Inn Hotel, das aus dem bisherigen V8-Classic-Hotel hervorgegangen ist.

Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) sucht wegweisende Konzepte für das Jahr 2026. Bis Anfang Mai können Unternehmen ihre Bewerbungen für den Branchenpreis einreichen, der im September verliehen wird.